Sport

LASK empfängt Rapid: Doubel-Träume und Mission 33 im Montag-Schlager

Drei Tage nach dem ersten Titel seit 61 Jahren wollen die Linzer den nächsten Schritt zum Double, während Rapid auf den 33. Meistertitel hofft.

3 min
LASK empfängt Rapid: Doubel-Träume und Mission 33 im Montag-Schlager
Drei Tage nach dem ersten Titel seit 61 Jahren wollen die Linzer den nächsten Schritt zum Double, während Rapid auf den Credit · sport.ORF.at

Die Fakten

  • LASK gewann am Freitag den ÖFB-Cup gegen Altach, den ersten Titel seit 61 Jahren.
  • Am Montag um 20:30 Uhr empfängt LASK in der Raiffeisen-Arena den SK Rapid.
  • LASK strebt die Wiederholung des Doubles von 1965 an, mit drei verbleibenden Ligaspielen.
  • Rapid liegt drei Punkte hinter LASK und hofft auf den 33. Meistertitel.
  • Rapid gewann das letzte Duell am 22. März mit 4:2.
  • Rapid wartet seit neun Gastspielen beim LASK auf einen Sieg.
  • LASK-Verteidiger Nenad Cvetkovic ist gesperrt; Jannes Horn ist nach Krankheit fit.
  • Rapid-Trainer Thorup bezeichnet die Partie als 'schwierigste Challenge'.

Euphorie nach dem Cuptriumph

Der LASK startet am Montagabend in den Endspurt der Admiral Bundesliga, getragen von der Euphorie des ersten Titels nach 61 Jahren. Drei Tage nach dem Cuptriumph in Klagenfurt empfangen die Linzer den SK Rapid zum verspäteten Schlager der Runde. Vor heimischem Publikum wollen die Schwarz-Weißen den ersten von drei Schritten zur Wiederholung des historischen Doubles von 1965 gehen.

Kühbauer: Cuptitel muss Kraft geben

LASK-Coach Dietmar Kühbauer sagte: „Der Cuptitel muss uns Kraft geben. Wir werden alles versuchen, damit wir in dieser Saison noch etwas schaffen.“ Die finalen Gegner heißen Rapid, Salzburg und Austria, der Fokus gilt nun den Grün-Weißen. Kühbauer betonte: „Es ist schon ein alter Sager von mir, aber es ändert nichts. Wir denken von Spiel zu Spiel, und es ist gut so, dass wir es so beibehalten, weil alles so eng ist.“

Kritik an der Spielansetzung

Kühbauer bezeichnete die Spielansetzung als „dermaßen schlecht“ und fühlte sich an seine Zeit beim WAC erinnert, als dessen Partie gegen Rapid ebenfalls drei Tage nach dem Cupsieg stattfand. Ein gutes Omen: Damals gewann der WAC in Wien. Die Cupparty wurde mit angezogener Handbremse gefeiert; die Spieler hielten sich bewusst zurück. „Wir konnten nicht ‚open end‘ machen. Die Saison ist noch nicht vorbei“, betonte Kühbauer.

Rapid hofft auf Negativserien-Ende

Rapid darf weiter auf den 33. Meistertitel hoffen, nachdem der Sieg gegen Salzburg neue Hoffnung entfachte. Um im Titelrennen zu bleiben, müssen die Grün-Weißen in ihrer ersten Montagspartie der Bundesliga-Historie jedoch eine Negativserie beenden: Seit neun Gastspielen wartet Rapid beim LASK auf einen vollen Erfolg. Rapid-Trainer Johannes Hoff Thorup sprach deshalb von der „schwierigsten Challenge“.

Thorup: Jeden Gegner schlagen können

Thorup betonte: „Das Wichtigste in der Saisonphase ist, den Spielern klarzumachen, dass wir jeden Gegner schlagen können.“ In Hütteldorf stellte sein Team das mit einem 4:2-Erfolg im zweiten Spiel der Meistergruppe am 22. März unter Beweis, den Thorup als „eines unserer besten Spiele“ bezeichnete. Damals hatte LASK zuvor im Cup-Halbfinale gegen Ried nach Verlängerung gewonnen. Thorup hofft, dass die Linzer nun müder sein könnten.

Seidl: Vorteil ausnutzen

Kapitän Matthias Seidl ergänzte: „Es kann ein kleiner Vorteil für uns sein, hoffentlich können wir das wieder ausnutzen.“ Man wolle die „super Partie“ von damals wiederholen und drei Punkte mit nach Hause nehmen. Nicht mithelfen kann der gesperrte Abwehrchef Nenad Cvetkovic. Dafür meldete sich mit Jannes Horn ein anderer Verteidiger nach überstandener Krankheit rechtzeitig fit.

Ausblick auf den Titelkampf

Sturm Graz liegt als Tabellenführer vor der 30. Runde nur vier Punkte vor Rapid, das in der letzten Runde in Graz gastiert. Für den LASK wartet nach dem Rapid-Spiel ein Heimspiel gegen Salzburg, bei dem die Linzer sich für das 1:5-Debakel revanchieren wollen. Red Bull Salzburg hofft auf ein Remis in Linz, um selbst noch Meister zu werden.

Das Wichtigste

  • LASK kann mit einem Sieg den Double-Traum am Leben erhalten, Rapid den Anschluss an die Spitze wahren.
  • Rapid hat seit neun Auswärtsspielen beim LASK nicht gewonnen, eine Negativserie, die es zu brechen gilt.
  • Die Spielansetzung drei Tage nach dem Cupfinale sorgt für Kritik, da die Regenerationszeit knapp ist.
  • LASK ist physisch und in der Kadertiefe gut aufgestellt, während Rapid auf die Müdigkeit des Gegners hofft.
  • Der Ausgang des Spiels hat direkte Auswirkungen auf den Meisterkampf von Sturm Graz und Salzburg.
Galerie
LASK empfängt Rapid: Doubel-Träume und Mission 33 im Montag-Schlager — image 1LASK empfängt Rapid: Doubel-Träume und Mission 33 im Montag-Schlager — image 2LASK empfängt Rapid: Doubel-Träume und Mission 33 im Montag-Schlager — image 3LASK empfängt Rapid: Doubel-Träume und Mission 33 im Montag-Schlager — image 4LASK empfängt Rapid: Doubel-Träume und Mission 33 im Montag-Schlager — image 5LASK empfängt Rapid: Doubel-Träume und Mission 33 im Montag-Schlager — image 6
Mehr dazu