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Aston Villa erreicht Europa-League-Finale nach Gala gegen Nottingham

Mit einem überzeugenden 4:0-Heimsieg drehen die „Villans“ das Halbfinal-Hinspiel und stehen erstmals seit 1983 wieder in einem europäischen Endspiel.

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Aston Villa erreicht Europa-League-Finale nach Gala gegen Nottingham
Mit einem überzeugenden 4:0-Heimsieg drehen die „Villans“ das Halbfinal-Hinspiel und stehen erstmals seit 1983 wieder inCredit · BBC

Die Fakten

  • Aston Villa besiegte Nottingham Forest im Halbfinal-Rückspiel der Europa League mit 4:0.
  • Die „Villans“ drehten damit eine 0:1-Niederlage aus dem Hinspiel.
  • Emiliano Buendía verwandelte einen Elfmeter zum zwischenzeitlichen 2:0.
  • Kapitän John McGinn erzielte innerhalb von drei Minuten zwei weitere Treffer zum Endstand von 4:0.
  • Aston Villa steht damit erstmals seit 1983 wieder in einem europäischen Pokalfinale.
  • Das letzte europäische Endspiel für Villa war 1996.

Historischer Triumph für Aston Villa

Aston Villa hat mit einem beeindruckenden 4:0-Heimsieg im Halbfinal-Rückspiel der Europa League gegen Nottingham Forest das Endspiel erreicht. Dieses Resultat kehrt die 0:1-Niederlage aus dem Hinspiel um und katapultiert die „Villans“ erstmals seit 1983 in ein europäisches Pokalfinale. Die Mannschaft setzte damit ein deutliches Ausrufezeichen und demonstrierte ihre Stärke auf der größten Bühne. Die Feierlichkeiten nach dem Spiel waren ausgelassen. Aus der Kabine dröhnte der Party-Hit „Heute fährt die 18 bis nach Istanbul“, während die Profis ihren historischen Erfolg mit den Fans auf dem Platz zelebrierten. Ein Spieler beschrieb die Situation als „wie ein Traum, der wahr geworden ist“. Dieser Erfolg markiert einen Meilenstein in der jüngeren Vereinsgeschichte. Die Chance auf einen europäischen Titel, die zuletzt 1996 bestand, ist nun greifbar nahe. Der Weg ins Finale war geprägt von einer dominanten Leistung im Rückspiel.

Einseitiges Halbfinale nach Anlaufschwierigkeiten

Nach einer kurzen Anlaufphase entwickelte sich das Halbfinale zu einer einseitigen Angelegenheit zugunsten von Aston Villa. Nottingham Forest zeigte in der Anfangsphase erste Offensivbemühungen, unter anderem durch einen Schlenzer von Hutchinson, konnte dem Druck der Gastgeber jedoch nicht lange standhalten. Ab etwa der 15. Minute kippte das Spiel deutlich zugunsten der Hausherren. Villa erhöhte das Tempo, gewann die Mehrzahl der zweiten Bälle und schnürte Nottingham zunehmend in der eigenen Hälfte ein. Das Spielgeschehen verlagerte sich fast ausschliesslich in die Hälfte der Gäste, die kaum noch Entlastung fanden. Aston Villa verbuchte deutlich mehr Abschlüsse und kontrollierte das Spielgeschehen über weite Strecken. Nottingham blieb über weite Phasen harmlos und konnte dem Druck der Hausherren kaum etwas entgegensetzen.

Entscheidende Momente und Torschützen

Die entscheidende Szene ereignete sich kurz vor der Stunde: Nach einem VAR-Eingriff entschied Schiedsrichter Glenn Nyberg auf Elfmeter für Aston Villa. Emiliano Buendía verwandelte den Strafstoss souverän zur 2:0-Führung und drehte damit das Halbfinale. Mit diesem Treffer war der Widerstand der Gäste endgültig gebrochen. In der Schlussviertelstunde nutzte Aston Villa die sich bietenden Räume gnadenlos aus. Kapitän John McGinn avancierte zum Matchwinner, indem er innerhalb von nur drei Minuten gleich doppelt traf. Zunächst profitierte er von einer unsortierten Defensive nach einem schnellen Angriff, wenig später schloss er eine weitere sauber vorgetragene Spielszene eiskalt ab. Das 4:0 in der Schlussphase machte die Partie zu einer Demonstration der Überlegenheit von Aston Villa. Zuvor hatte bereits Watkins nach einer starken Einzelaktion von Buendía die Führung erzielt.

Zahlen und Fakten des Spiels

Aston Villa dominierte die Partie statistisch auf ganzer Linie. Die „Villans“ verzeichneten deutlich mehr Abschlüsse als ihr Gegner und kontrollierten das Spielgeschehen über weite Strecken. Nottingham Forest blieb über weite Phasen des Spiels harmlos und konnte die wenigen Aktionen, die sie zustande brachten, nicht gewinnbringend einsetzen. Das Rückspiel fand am Donnerstag statt und endete mit einem klaren 4:0-Sieg für Aston Villa. Das Hinspiel war mit einer 0:1-Niederlage für die „Villans“ geendet. Das Gesamtergebnis von 4:1 sichert Aston Villa den Einzug ins Finale. Die Mannschaft von Aston Villa hat nun die Chance, ihren ersten europäischen Pokal seit 1983 zu gewinnen. Die letzte Teilnahme an einem europäischen Endspiel datiert aus dem Jahr 1996.

Ausblick auf das Finale

Mit dem Erreichen des Europa-League-Finals steht Aston Villa vor der grössten Bewährungsprobe der jüngeren Vereinsgeschichte. Die Gegner im Finale werden voraussichtlich die beiden Schweizer Vertreter Manzambi und Ogbus vom SC Freiburg sein, die ebenfalls einen historischen Erfolg feierten. Das Finale verspricht ein spannendes Duell zu werden, in dem Aston Villa seine starke Form und den Siegeswillen unter Beweis stellen kann. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie auch gegen starke Konkurrenz bestehen und klare Siege einfahren kann. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Aston Villa den Schwung aus dem Halbfinale mit ins Endspiel nehmen und den europäischen Pokal nach Birmingham holen kann.

Das Wichtigste

  • Aston Villa steht nach einem 4:0-Sieg im Europa-League-Halbfinal-Rückspiel gegen Nottingham Forest im Finale.
  • Die „Villans“ drehten eine 0:1-Hinspielniederlage und sicherten sich den Einzug ins Endspiel mit einem Gesamtergebnis von 4:1.
  • Emiliano Buendía und John McGinn (2x) waren die Torschützen im entscheidenden Rückspiel.
  • Es ist das erste europäische Pokalfinale für Aston Villa seit 1983.
  • Das Team hat die Chance auf den ersten europäischen Titel seit 1983.
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