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SRF Meteo erneuert Design und App – Trockenheitsrekorde im April

Ab dem 20. März 2024 präsentiert sich der Wetterdienst in neuem Look, während die Schweiz unter extremer Trockenheit leidet.

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SRF Meteo erneuert Design und App – Trockenheitsrekorde im April
Ab dem 20. März 2024 präsentiert sich der Wetterdienst in neuem Look, während die Schweiz unter extremer Trockenheit leiCredit · Blick

Die Fakten

  • SRF Meteo hat ab 20. März 2024 ein neues Design für App, TV, Website und Social Media eingeführt.
  • Die App wurde technisch, inhaltlich und grafisch neu aufgebaut, da sie das Ende ihres Lebenszyklus erreicht hatte.
  • Im April 2026 verzeichnete die Schweiz an einigen Orten die trockenste Periode seit Messbeginn.
  • Am 2. Mai 2026 wurde vielerorts im Norden der erste Sommertag gemessen.
  • Ein kräftiges Gewitter wurde am 1. Mai 2026 registriert.
  • Die neue Niederschlagskarte wurde verfeinert und der Vorhersagezeitraum erweitert.
  • Thomas Bucheli ist Redaktionsleiter von SRF Meteo.
  • Katrin Schmid leitet die Markenführung Design bei SRF.

Ein neues Gesicht für das Wetter

Seit dem 20. März 2024 zeigt sich SRF Meteo in einem frischen Design. Die Veränderungen sind in der App, im Fernsehen, auf der Website und in den sozialen Medien sichtbar. Im TV feierte das überarbeitete Erscheinungsbild in der Mittagsausgabe um 12.55 Uhr auf SRF 1 Premiere. Die App, die technisch veraltet war und das Ende ihres Lebenszyklus erreicht hatte, wurde komplett neu aufgebaut. Sie soll nun zuverlässiger funktionieren und den aktuellen Nutzerbedürfnissen entsprechen. Die Niederschlagskarte wurde verfeinert, der Vorhersagezeitraum erweitert.

Intuitiv und detailliert: Die neue App

Thomas Bucheli, Redaktionsleiter von SRF Meteo, betont die verbesserte Benutzerfreundlichkeit: «Mit ihrer intuitiven Funktionalität bietet die neue 'SRF Meteo App' trotz mehr Inhalt eine bessere Orientierung und erlaubt dank regional und zeitlich detaillierter Wetterinformationen und Prognosen eine effiziente Planung.» Die App wurde technisch, inhaltlich und grafisch weiterentwickelt. Nutzer können nun auf detailliertere regionale Vorhersagen zugreifen und ihre Planung besser darauf abstimmen.

Einheitliches Design für alle Kanäle

Neben der App hat SRF auch die Angebote im TV, auf der Website und auf Social Media überarbeitet. Katrin Schmid, Leiterin Markenführung Design, erklärt: «Wir haben die Farbpalette, die Wetter-Icons und die Karten optimiert. Für die 'Meteo'-Sendungen gibt es zusätzlich einen neuen Vor- und Abspann.» Das Dach von SRF Meteo bleibt unverändert. Die Beiträge mit Bildern und Videos des Publikums kommen durch die vereinfachte Navigation prominenter zur Geltung. Thomas Bucheli fügt hinzu: «Dank der visuellen Veränderungen tauchen unsere Zuschauer, Hörerinnen und User noch tiefer in die Welt von 'Meteo' ein.»

Extreme Trockenheit im April 2026

Während das Design erneuert wurde, kämpfte die Schweiz im April 2026 mit einer aussergewöhnlichen Trockenheit. An einigen Orten war es so trocken wie seit Messbeginn noch nie. Der April stellte damit neue Trockenheitsrekorde auf. Die Trockenheit zeigte sich auch in der Natur: Gelbe Staubwolken über den Wäldern und goldener Staub auf Seen waren vielerorts zu beobachten. Die Pollenbelastung war entsprechend hoch.

Erster Sommertag und Gewitter im Mai

Am 2. Mai 2026 wurde vielerorts im Norden der erste Sommertag verzeichnet. Die Temperaturen stiegen deutlich an. Bereits am Vortag, dem 1. Mai, hatte ein kräftiges Gewitter die Region heimgesucht. Diese Wetterereignisse folgten auf den trockenen April und verdeutlichen die zunehmende Wetterextremen in der Schweiz. Die Kombination aus Trockenheit und plötzlichen Gewittern birgt Risiken für Landwirtschaft und Natur.

Hintergrund: Warum Basel und das Wallis wärmer sind

In einem Beitrag vom 2. Mai 2026 erklärte SRF Meteo, warum es in Basel und im Rhonetal oft wärmer ist als im Mittelland. Die geografische Lage und die Topografie führen zu lokalen Temperaturunterschieden, die im Wetterbericht regelmässig thematisiert werden. Diese regionalen Besonderheiten sind kein Zufall, sondern Ergebnis langjähriger meteorologischer Beobachtungen. Sie beeinflussen die lokale Wettervorhersage und sind für die Bevölkerung relevant.

Ausblick: Modernisierung und Klimaherausforderungen

Mit dem neuen Design und der verbesserten App stellt sich SRF Meteo für die Zukunft auf. Die technischen Neuerungen sollen die Nutzererfahrung verbessern und die Wetterinformationen zugänglicher machen. Gleichzeitig bleibt die Herausforderung, die zunehmenden Wetterextreme wie Trockenheit und Gewitter präzise vorherzusagen. Die erweiterten Prognosezeiträume und die verfeinerte Niederschlagskarte sind ein Schritt in diese Richtung. Die kommenden Monate werden zeigen, wie gut die neuen Instrumente den sich wandelnden klimatischen Bedingungen gerecht werden.

Das Wichtigste

  • SRF Meteo hat sein Design und die App grundlegend erneuert, um den Nutzerbedürfnissen gerecht zu werden.
  • Die App wurde technisch neu aufgebaut, bietet eine verfeinerte Niederschlagskarte und erweiterte Vorhersagezeiträume.
  • Im April 2026 herrschte in der Schweiz extreme Trockenheit mit neuen Rekorden an einigen Messstationen.
  • Am 2. Mai 2026 wurde im Norden der erste Sommertag gemessen, am Vortag gab es ein kräftiges Gewitter.
  • Die geografischen Besonderheiten von Basel und dem Rhonetal führen zu höheren Temperaturen als im Mittelland.
  • Die Modernisierung von SRF Meteo zielt darauf ab, die Wetterinformationen intuitiver und detaillierter zu gestalten.
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