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Patrice Aminati: „Die Krankheit ist zurück“ – Tumor breitet sich trotz palliativer Behandlung weiter aus

Die an schwarzem Hautkrebs erkrankte Influencerin spricht offen über ihre neue Diagnose, das gescheiterte Ehe-Aus mit Daniel Aminati und den Kampf um ihre Tochter Charly.

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Patrice Aminati: „Die Krankheit ist zurück“ – Tumor breitet sich trotz palliativer Behandlung weiter aus
Die an schwarzem Hautkrebs erkrankte Influencerin spricht offen über ihre neue Diagnose, das gescheiterte Ehe-Aus mit DaCredit · Bunte.de

Die Fakten

  • Patrice Aminati (31) lebt seit 2023 mit schwarzem Hautkrebs, der nun erneut Metastasen bildet.
  • Die Ärzte stufen ihre Erkrankung als nicht heilbar ein, sie wird palliativ behandelt.
  • Im Dezember 2025 gab sie die Trennung von Ehemann Daniel Aminati (52) bekannt, die bereits im September 2025 erfolgt war.
  • Das Paar heiratete im April 2022, vier Monate später kam Tochter Charly zur Welt.
  • Patrice Aminati hat eine Trennungsbegleitung eingeschaltet, die als „Anwältin des Kindes“ das Wohl der Tochter sichert.
  • Daniel Aminati wies in einem Instagram-Clip Vorwürfe zurück, ihre Situation für die eigene Außendarstellung zu nutzen.
  • Ihre letzte Bestrahlung erhielt sie im Oktober 2025.
  • Patrice Aminati kritisierte in der SWR-Talkshow „Nachtcafé“ die gesellschaftliche Ausgrenzung von Krebspatienten.

Eine neue Hiobsbotschaft: Der Krebs kehrt zurück

Patrice Aminati hat eine weitere, belastende Diagnose erhalten. In der SWR-Talkshow „Nachtcafé“ erklärte sie: „Die Krankheit ist zurück.“ Der schwarze Hautkrebs, an dem sie seit Jahren leidet, breitet sich erneut im Körper aus – trotz palliativer Behandlung. Die Ärzte stufen die Erkrankung als nicht heilbar ein, doch die 31-Jährige gibt sich kämpferisch: „Ich habe den Prognosen schon getrotzt“, sagte sie und machte deutlich, dass sie ihren Lebenswillen nicht an statistischen Einschätzungen ausrichte. Ihre Hoffnung nährt sich vor allem aus dem Wunsch, für ihre Tochter da zu sein. Die Vorstellung, bei Schlüsselmomenten im Leben ihres Kindes zu fehlen, empfindet sie als kaum erträglich. „Den Moment annehmen“ – das Motto ihres Halstuchs mit der Aufschrift „Celebrate moments“ interpretiert sie nun als Aufforderung, auch schwierige Tage zu akzeptieren. In einer Instagram-Story schrieb sie, dass das Ergebnis einer Untersuchung „nicht wie erhofft“ ausgefallen sei; nun stünden weitere Blutuntersuchungen, MRT und CT an.

Das Ehe-Aus: Eine reiflich überlegte Entscheidung

Im Dezember 2025 machte Patrice Aminati öffentlich, dass sie sich bereits im September von ihrem Noch-Ehemann Daniel Aminati getrennt hatte. In einem Interview mit RTL schilderte sie konkrete Eheprobleme: „Ich werfe ja nicht einfach eine Ehe hin. Wenn eine Frau mit einem kleinen Kind, die schwer krank ist, sich trennt, dann ist das wirklich eine ernsthafte, reiflich überlegte Entscheidung.“ Sie betonte, dass die Trennung nicht allein auf ihrer Erkrankung gründe. „Schon vorher sind wir als Paar oft am Alltag gescheitert“, schrieb sie. Werte, Vorstellungen und Träume seien zu unterschiedlich gewesen. Daniel Aminati zeigte sich in einem Statement überrascht, erklärte aber: „Ich bin sehr dankbar für diese gemeinsame Zeit und so viele unfassbar schöne Momente und vor allem für das größte Geschenk, welches Patrice und ich uns geschaffen haben – unsere wunderbare Tochter Charly.“ Das Verhältnis der Eltern gilt seit einem öffentlichen Schlagabtausch als angespannt. Auslöser war eine Instagram-Story von Daniel Aminati, in der er ein Familienfoto mit den Worten „Wir schaffen das“ teilte. Patrice Aminati warf ihm daraufhin in der „Bild“ vor, ihre Situation für die eigene Außendarstellung zu nutzen.

Kommunikation als zentraler Streitpunkt

Patrice Aminati hat sich Unterstützung bei einer Trennungsbegleitung gesucht, die als „Anwältin des Kindes“ das Wohl der gemeinsamen Tochter Charly im Blick behält. Zudem helfe sie ihr, sachlich mit Daniel Aminati zu kommunizieren. Gerade dieser Aspekt sei entscheidend: „Kommunikation ist so wichtig. Ich sag‘ mal, die ist ja leider in der Ehe gescheitert. Sonst würde es nicht zu einer Trennung kommen“, erklärte sie. Daniel Aminati wies die Vorwürfe in einem Instagram-Clip zurück. „Ich war in den letzten Jahren immer für sie da“, betonte er. Zudem habe er einen öffentlich ausgetragenen Konflikt vermeiden wollen. „Ich finde, genauso liebevoll wie man zusammengekommen ist, kann man meines Erachtens nach auch zumindest respektvoll auseinandergehen“, sagte er. In einer Nachricht ergänzte er, Patrice weder verletzen noch beleidigen zu wollen, „ganz im Gegenteil“.

Ein langer Leidensweg seit der Diagnose

Hinter Patrice Aminati liegen kräftezehrende Jahre. 2023 machte sie ihre Krebsdiagnose öffentlich. Nur wenige Monate nach der Geburt ihrer Tochter Charly im August 2022 hatte sie die Diagnose schwarzer Hautkrebs erhalten. Später gab sie bekannt, dass sich Metastasen in Lunge und anderen Organen gebildet haben. Ihre letzte Bestrahlung erhielt sie im Oktober 2025. Seitdem wird sie palliativ behandelt. Trotz der schweren Erkrankung setzt sich Patrice Aminati bewusst für den Kampf gegen Krebs und mehr Awareness ein, wie auf ihrem Instagram-Account immer wieder zu sehen ist. In der SWR-Talkshow kritisierte sie, dass Menschen mit Krebs oft an den Rand gedrängt werden. Aus ihrer Sicht sollten Betroffene selbstverständlich im Alltag sichtbar bleiben und nicht vor allem über Mitleid definiert werden.

Spekulationen um Daniel Aminatis emotionales Video

Parallel zu Patrice Aminatis Gesundheitsupdate rückt auch ihr Ex-Mann Daniel Aminati in den Fokus. Ein von ihm veröffentlichtes, emotionales Video über schwierige Beziehungen sorgte für Diskussionen unter seinen Followern. In der Aufnahme zeigt sich der Moderator sichtlich bewegt und spricht direkt in die Kamera. Er thematisiert den Umgang mit belastenden Einflüssen im näheren Umfeld und beschreibt, dass es Menschen gebe, die Energie abziehen, Zweifel schüren und das Selbstbild beeinflussen. Ob er dabei auf Patrice Aminati anspielt, geht aus dem Video nicht eindeutig hervor. Das Video wurde inzwischen gelöscht, doch die Spekulationen halten an. Weder Patrice noch Daniel Aminati haben sich dazu weiter geäußert.

Hoffnung trotz aller Widrigkeiten

Trotz der neuen Hiobsbotschaft und der öffentlichen Aufmerksamkeit für ihr privates Umfeld hält Patrice Aminati an ihrem Kurs fest. Sie will sich die Hoffnung bewahren, ihren Alltag aktiv gestalten und ihre Zeit bewusst nutzen – auch in einer Phase, die sie selbst als besonders kräftezehrend beschreibt. „Irgendwie hoffte ich, ich hätte es geschafft“, schrieb sie in einem Beitrag, der ihre Zerrissenheit zeigt. Ihr Antrieb bleibt die Tochter. Die Vorstellung, bei Schlüsselmomenten im Leben ihres Kindes zu fehlen, empfindet sie als kaum erträglich. Gerade dieser Wunsch, weiterhin Mutter sein zu können, stärkt sie in schwierigen Phasen und motiviert sie, die Behandlung fortzuführen. Ob und wie sich das Verhältnis zu Daniel Aminati in Zukunft entwickeln wird, bleibt offen – die Kommunikation, an der die Ehe scheiterte, ist auch nach der Trennung eine Herausforderung.

Das Wichtigste

  • Patrice Aminati lebt mit einer unheilbaren Krebserkrankung, die trotz palliativer Behandlung weiter fortschreitet.
  • Die Trennung von Daniel Aminati erfolgte bereits im September 2025, wurde aber erst im Dezember öffentlich.
  • Kommunikationsprobleme und unterschiedliche Wertvorstellungen waren laut Patrice Aminati die Hauptgründe für das Ehe-Aus, nicht die Krankheit.
  • Eine Trennungsbegleitung soll als „Anwältin des Kindes“ das Wohl der gemeinsamen Tochter Charly sichern.
  • Daniel Aminati bestreitet, die Krankheit seiner Ex-Frau für Publicity zu nutzen, und betont, stets für sie da gewesen zu sein.
  • Patrice Aminati setzt sich öffentlich für mehr Sichtbarkeit von Krebspatienten ein und kritisiert deren gesellschaftliche Ausgrenzung.
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