Pete Hegseth gerät wegen möglichem Völkerrechtsbruch in der Karibik unter Druck
Der US-Verteidigungsminister weist die 60-Tage-Frist des Kongresses für den Irankrieg zurück und muss sich wegen eines Bootsangriffs im Pazifik verantworten.
GERMANY —
Die Fakten
- Pete Hegseth steht wegen eines möglicherweise völkerrechtswidrigen Angriffs auf ein Boot in der Karibik unter Druck.
- Die Waffenruhe im Irankrieg macht die 60-Tage-Frist laut Hegseth ungültig.
- Gemäß der War Powers Resolution darf ein US-Präsident nur 60 Tage einen Krieg befehlen, bevor der Kongress zustimmen muss.
- Pentagon-Chef Hegseth meldet 14 Tote bei US-Angriffen auf mutmaßliche Drogen-Boote im Pazifik.
- Der Irankrieg hat die USA bislang 25 Milliarden Dollar gekostet.
- Hegseth musste im US-Kapitol zum Krieg aussagen.
- Nach einem Flug nahe Kid-Rock-Haus sprach Hegseth Piloten „frei“.
- Auf Hegseths Aufforderung hin versprachen Briten mehr Einsatz für die Verteidigung.
Ein Angriff in der Karibik und die Folgen
Pete Hegseth, US-Verteidigungsminister, steht wegen eines möglicherweise völkerrechtswidrigen Angriffs auf ein Boot in der Karibik unter Druck. Der Vorfall entwickelt sich an diesem Samstag zu einem der beherrschenden Themen in Deutschland. Hegseth kann nicht unbedingt gut mit Kritik umgehen, wie sein Verhalten in der Vergangenheit zeigt.
Die 60-Tage-Frist und der Irankrieg
Die Waffenruhe im Irankrieg macht die 60-Tage-Frist laut Hegseth ungültig. Gemäß der War Powers Resolution darf ein US-Präsident lediglich 60 Tage einen Krieg befehlen, bevor er auf die Zustimmung des Kongresses für eine Fortsetzung angewiesen wäre. Auf die Frage, ob Donald Trump um eine Verlängerung von 30 Tagen bitten werde, ging Hegseth nicht ein.
14 Tote bei Angriffen auf Drogen-Boote im Pazifik
Laut Pentagon-Chef Hegseth gab es 14 Tote bei US-Angriffen auf mutmaßliche Drogen-Boote im Pazifik. Die Angriffe wurden als Teil des Kampfes gegen den Drogenhandel dargestellt, doch die genauen Umstände sind umstritten. Hegseth musste im US-Kapitol zum Krieg aussagen.
Kosten des Irankriegs: 25 Milliarden Dollar
Angaben des Pentagon zufolge hat der Irankrieg die USA bislang 25 Milliarden Dollar gekostet. Diese Summe umfasst militärische Ausgaben, Logistik und Wiederaufbau. Hegseth steht unter Druck, die Kosten zu rechtfertigen und die Strategie zu erläutern.
Hegseths umstrittene Entscheidungen
Nach einem Flug nahe Kid-Rock-Haus sprach Hegseth Piloten „frei“. Der Vorfall wirft Fragen nach der militärischen Disziplin auf. Zudem besuchte Hegseth Stuttgart und betonte: „Erst jeder selbst, dann mit Hilfe der USA.“ Auf seine Aufforderung hin versprachen Briten mehr Einsatz für die Verteidigung.
Internationale Reaktionen und Ausblick
Hegseths Handlungen stoßen international auf Kritik. Die Briten sagten mehr Verteidigungsengagement zu, doch die genauen Verpflichtungen bleiben vage. Der US-Verteidigungsminister steht seinem Chef im Weißen Haus in puncto Kontroversen kaum nach. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der Kongress die 60-Tage-Frist durchsetzt oder ob der Irankrieg ohne Zustimmung weitergeht.
Das Wichtigste
- Pete Hegseth sieht sich mit Vorwürfen eines völkerrechtswidrigen Angriffs in der Karibik konfrontiert.
- Er lehnt die 60-Tage-Frist des Kongresses für den Irankrieg ab und beruft sich auf die Waffenruhe.
- Bei US-Angriffen auf Drogen-Boote im Pazifik starben 14 Menschen, bestätigt durch das Pentagon.
- Der Irankrieg hat bisher 25 Milliarden Dollar gekostet.
- Hegseth sprach Piloten nach einem Flug nahe Kid-Rock-Haus frei und forderte von Briten mehr Verteidigungsbeiträge.






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