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Swiss Ski streicht Olympia-Helden Ramon Zenhäusern aus allen Kadern

Der 33-jährige Slalom-Spezialist muss nach einer enttäuschenden Saison einen radikalen Neustart wagen – doch er gibt nicht auf.

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Swiss Ski streicht Olympia-Helden Ramon Zenhäusern aus allen Kadern
Der 33-jährige Slalom-Spezialist muss nach einer enttäuschenden Saison einen radikalen Neustart wagen – doch er gibt nicCredit · SportNews.bz

Die Fakten

  • Ramon Zenhäusern wurde von Swiss Ski für die Saison 2025/26 aus sämtlichen Kadern gestrichen.
  • Der 33-Jährige gewann in 13 Weltcup-Jahren sechs Rennen.
  • Sein bestes Ergebnis der Saison 2025/26 war Platz 15 in Adelboden.
  • Mehrfach schied Zenhäusern vor dem zweiten Durchgang aus.
  • Zenhäusern ist Olympia-Held (Silber 2018 im Slalom).
  • Der Athlet kündigte an, weiterzukämpfen: 'The ski must go on!'

Ein Fixstarter verliert seinen Platz

Ramon Zenhäusern, jahrelang ein Fixstarter im Weltcup, steht vor einer ungewissen Zukunft. Der Schweizer Skiverband Swiss Ski hat den 33-jährigen Slalom-Spezialisten für die kommende Saison aus allen Kadern gestrichen. Damit endet eine Ära nach 13 Jahren im Weltcup – und der Olympia-Held muss sich neu erfinden.

Enttäuschende Saison 2025/26 als Auslöser

Die Entscheidung von Swiss Ski folgt auf eine schwache Weltcup-Saison 2025/26. Zenhäuserns bestes Ergebnis war ein 15. Platz in Adelboden – weit entfernt von den Podestplätzen, die er früher regelmäßig erreichte. Mehrfach schied der Routinier bereits vor dem zweiten Durchgang aus, was für einen Platz im Team nicht mehr ausreichte.

Eine Karriere mit Höhepunkten

Zenhäusern blickt auf eine erfolgreiche Karriere zurück: Sechs Weltcup-Siege und Olympia-Silber 2018 im Slalom stehen zu Buche. Der gebürtige Walliser war über Jahre eine feste Größe im Schweizer Skiteam. Doch die jüngste Formkrise hat ihn nun aus dem Kader katapultiert.

Der Athlet wehrt sich

Trotz des Rückschlags gibt Zenhäusern nicht auf. 'The ski must go on!', ließ er verlauten und signalisiert damit seinen Willen, weiterzukämpfen. Der 33-Jährige plant einen radikalen Neustart, um sich doch noch für eine Rückkehr in den Weltcup zu empfehlen. Ob er dabei auf die Unterstützung von Swiss Ski zählen kann, bleibt offen.

Reaktionen und Ausblick

Swiss Ski hat die Streichung mit der mangelnden sportlichen Perspektive begründet. Für Zenhäusern bedeutet dies einen tiefen Einschnitt: Ohne Kaderplatz verliert er finanzielle Unterstützung und Trainingsmöglichkeiten. Dennoch ist der Athlet entschlossen, seinen Weg fortzusetzen. Die kommenden Monate werden zeigen, ob er den Sprung zurück ins Team schafft.

Ein Lehrstück über den Leistungssport

Der Fall Zenhäusern illustriert die Härte des Spitzensports: Selbst ein Olympia-Held und mehrfacher Weltcup-Sieger ist vor dem Leistungsdruck nicht gefeit. Die Entscheidung von Swiss Ski mag rational sein, wirft aber Fragen nach dem Umgang mit verdienten Athleten auf. Für Zenhäusern geht es nun um nichts weniger als die Rettung seiner Karriere.

Das Wichtigste

  • Ramon Zenhäusern wurde nach einer schwachen Saison aus allen Kadern von Swiss Ski gestrichen.
  • Der 33-Jährige gewann in 13 Jahren sechs Weltcup-Rennen und Olympia-Silber.
  • Sein bestes Saisonergebnis war Platz 15 in Adelboden.
  • Mehrere Ausfälle im ersten Durchgang besiegelten sein Schicksal.
  • Zenhäusern gibt nicht auf und kündigt einen Neustart an.
  • Der Fall zeigt die gnadenlose Logik des Leistungssports.
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