Rostock Seawolves jagen Play-Ins: Nach fünf Pleiten in Serie zählt nur ein Sieg gegen Jena
Drei Runden vor Saisonende benötigen die Norddeutschen wohl drei Siege, um die Saison zu verlängern – der Auftakt gegen Science City Jena wird zur Zitterpartie.

GERMANY —
Die Fakten
- Rostock Seawolves stehen mit 14 Siegen und 17 Niederlagen auf Platz zwölf der BBL.
- Das Team hat die letzten fünf Spiele in Serie verloren.
- Am Samstag um 18.30 Uhr empfangen sie Science City Jena in der Stadthalle, über 4000 Fans werden erwartet.
- Es ist das dritte Duell der Saison: Jena gewann im Pokal 80:79, Rostock in der Liga 89:82 nach Verlängerung.
- Jena tritt mit neuem Trainer und ohne den verletzten Center Great Osobor (Kreuzbandriss) an.
- Trainer Przemyslaw Frasunkiewicz bezeichnet die Situation als „Wundertüte“ und setzt auf Konzentration auf das eigene Spiel.
Rostock unter Druck: Fünf Pleiten in Serie gefährden Play-In-Chance
Die Rostock Seawolves stehen in der Basketball-Bundesliga mit dem Rücken zur Wand. Nach fünf Niederlagen in Folge sind die Norddeutschen auf Platz zwölf abgerutscht und haben nur noch drei Spiele, um den Sprung in die Play-Ins zu schaffen. Trainer Przemyslaw Frasunkiewicz sieht sein Team nun in der Rolle des Jägers: „Unsere Situation hat sich etwas verändert. Wir sind jetzt Jäger. Im Gegensatz zu den Teams, die über uns in der Tabelle stehen, sind wir die Underdogs.“ Laut Tabellenrechner der BBL ist theoretisch sogar noch Platz sieben möglich, doch für Platz zehn sind die Seawolves auf Schützenhilfe angewiesen. Bei 14 Siegen und 17 Niederlagen können sie ihre Bilanz in den verbleibenden Partien gegen Science City Jena, bei Rasta Vechta und gegen die Hamburg Towers bestenfalls ausgleichen. Angesichts der Restprogramme der Konkurrenz wird erwartet, dass drei Siege nötig sind, um eine realistische Chance auf die Verlängerung der Saison zu haben.
Drittes Aufeinandertreffen mit Jena: Pokalpleite und Ligaerfolg prägen die Bilanz
Am Samstag um 18.30 Uhr empfangen die Seawolves Science City Jena in der Stadthalle, wo mehr als 4000 Zuschauer erwartet werden. Es ist bereits das dritte Duell der Saison zwischen beiden Teams. Im Achtelfinale des BBL-Pokals gewannen die Thüringer in Rostock mit 80:79. In der Liga hingegen siegten die Seawolves nach Verlängerung mit 89:82 in Jena. Trainer Frasunkiewicz beschreibt die Begegnung als „Wundertüte“: „Dieses Jahr ist Jena ein wenig tückisch für uns. Letztlich spielen wir zum dritten Mal gegen ein anderes Jenaer Team. Beim ersten Mal im Pokal noch mit Center Great Osobor, im zweiten Spiel mit zwei Neuverpflichtungen und nun mit einem neuen Trainer.“ Diese Ungewissheit könne jedoch auch von Vorteil sein, da sich das Team so ganz auf das eigene Spiel konzentrieren könne.
Verletzungssorgen und Trainerwechsel auf Jenas Seite
Jena tritt ohne seinen verletzten Center Great Osobor an, der sich einen Kreuzbandriss zugezogen hat. Zudem hat das Team einen Trainerwechsel vollzogen und zwei Neuverpflichtungen integriert. Diese Veränderungen machen die Vorbereitung für Rostock schwierig, da die Spielweise des Gegners schwer einzuschätzen ist. Frasunkiewicz betont, dass man sich trotzdem nicht verunsichern lasse: „Das ist auch nicht verkehrt, denn so können wir uns komplett auf unser eigenes Spiel konzentrieren.“ Die Seawolves müssen ihre Leistung auf dem Feld abrufen und hoffen, dass andere Ergebnisse für sie sprechen.
Restprogramm: Drei Endspiele um die Play-Ins
Nach dem Duell gegen Jena stehen für Rostock zwei weitere schwere Aufgaben an: Auswärts bei Rasta Vechta und zum Saisonabschluss zu Hause gegen die Hamburg Towers. Um die Play-Ins zu erreichen, benötigen die Seawolves vermutlich drei Siege – eine Herkulesaufgabe angesichts der jüngsten Niederlagenserie. Die Konkurrenz im Kampf um die Plätze sieben bis zehn hat ebenfalls anspruchsvolle Restprogramme, doch die Ausgangslage der Rostocker ist prekär. Platz zwölf bedeutet derzeit, dass man selbst bei Punktgleichheit auf Tie-Break-Regelungen angewiesen wäre.
Fans als zwölfter Mann: Über 4000 Zuschauer in der Stadthalle erwartet
Die Unterstützung der Fans könnte für Rostock ein entscheidender Faktor sein. Über 4000 Zuschauer werden zum Heimspiel gegen Jena erwartet, was für eine intensive Atmosphäre in der Stadthalle sorgen dürfte. Die Seawolves hoffen, dass die Kulisse die Mannschaft zu einer Leistungssteigerung anspornt. Trainer Frasunkiewicz setzt auf die Energie der Fans: „Wir müssen unsere Leistungen bringen. Die Unterstützung von den Rängen kann uns den nötigen Schub geben.“ Ein Sieg gegen Jena wäre der erste Schritt, um die Saison doch noch zu verlängern.
Ausblick: Jägerrolle erfordert Siegeswillen und Schützenhilfe
Die Seawolves sind in der Rolle des Jägers, der auf Patzer der Konkurrenz angewiesen ist. „Wir hoffen, dass andere Ergebnisse für uns sprechen. Aber wir müssen auch unsere Leistungen bringen“, so Frasunkiewicz. Die Mannschaft weiß, dass sie aus eigener Kraft nicht mehr alles erreichen kann, aber die Chance auf die Play-Ins lebt noch. Sollte Rostock die nächsten drei Spiele gewinnen, wäre der Sprung auf Platz zehn möglich – vorausgesetzt, die direkten Konkurrenten verlieren zeitgleich. Die kommenden Tage werden zeigen, ob die Seawolves die Wende schaffen oder die Saison vorzeitig endet.
Das Wichtigste
- Rostock Seawolves haben nach fünf Niederlagen in Serie nur noch drei Spiele, um die Play-Ins zu erreichen.
- Gegen Science City Jena am Samstag ist ein Sieg Pflicht, um die Chance zu wahren.
- Jena tritt mit neuem Trainer und ohne den verletzten Center Great Osobor an – eine unberechenbare Situation.
- Die Seawolves benötigen wohl drei Siege aus den verbleibenden Partien, um Platz zehn zu erreichen.
- Über 4000 Fans in der Stadthalle sollen für Heimvorteil sorgen.
- Trainer Frasunkiewicz sieht sein Team als Underdog und setzt auf Konzentration auf das eigene Spiel.







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