Zverev stürmt ins Finale von Madrid – Wiedersehen mit Sinner
Der deutsche Tennisstar setzt sich mit einer Aufschlag-Gala gegen Alexander Blockx durch und trifft nun auf den Weltranglistenersten.

SWITZERLAND —
Die Fakten
- Alexander Zverev erreichte das Finale des Masters-1000-Turniers in Madrid.
- Im Halbfinale besiegte er Alexander Blockx mit einer Aufschlag-Gala.
- Zuvor revanchierte er sich im Viertelfinale gegen Flavio Cobolli (6:1, 6:4) für die Niederlage in München.
- Gegen Jakub Mensik im Achtelfinale siegte er erst nach 1 Uhr nachts.
- In der zweiten Runde mühte er sich gegen Terence Atmane und bangte um seine Teilnahme.
- Auftaktsieg gegen Mariano Navone war ein hartes Stück Arbeit.
- Zverev äußerte Kritik an der hohen Präsenz von TV-Kameras abseits der Plätze; Boris Becker unterstützte ihn.
- Zverev verlor zuvor das Halbfinale von München gegen Cobolli und das Halbfinale von Monte-Carlo gegen Sinner.
Finale nach Aufschlag-Gala
Alexander Zverev steht beim Tennis-Masters in Madrid im Finale. Der 29-jährige Deutsche bezwang im Halbfinale Alexander Blockx mit einer beeindruckenden Aufschlagleistung. Nun wartet sein Endgegner: Jannik Sinner, gegen den er bereits im Halbfinale von Monte-Carlo verloren hatte. Das Turnier in Madrid markiert eine weitere Station in Zverevs Saison, die von Höhen und Tiefen geprägt ist. Nach dem Halbfinal-Aus bei den Australian Open gegen Carlos Alcaraz und der Niederlage in München gegen Flavio Cobolli zeigt sich Zverev in Madrid in bestechender Form.
Revanche gegen Cobolli geglückt
Im Viertelfinale traf Zverev auf Flavio Cobolli, gegen den er zuvor in München verloren hatte. Diesmal setzte er sich klar mit 6:1, 6:4 durch und zog ins Halbfinale ein. Der Sieg war eine deutliche Antwort auf die Niederlage in München, wo Cobolli mit seinen Winner-Schlägen dominiert hatte. Zverev zeigte sich im gesamten Turnierverlauf kämpferisch. Gegen Jakub Mensik im Achtelfinale musste er bis nach 1 Uhr nachts ran, ehe er den Tschechen bezwingen konnte. Die Partie endete erst tief in der Nacht, was Zverevs Durchhaltevermögen unterstrich.
Nachtschicht und körperliche Probleme
Bereits in der zweiten Runde gegen Terence Atmane hatte Zverev mit körperlichen Problemen zu kämpfen. Nach einem wackeligen Auftritt zog er ins Achtelfinale ein, ließ aber offen, ob er das Turnier fortsetzen könne. Auch der Auftaktsieg gegen Mariano Navone war ein hartes Stück Arbeit. Die Belastung des Turniers scheint Zverev zu fordern. Dennoch gelang ihm der Einzug ins Finale, wo er nun auf Jannik Sinner trifft. Sinner hatte Zverev zuvor in Monte-Carlo im Halbfinale besiegt.
Kritik an TV-Kameras
Abseits des Platzes äußerte Zverev Kritik an der hohen Präsenz von TV-Kameras, die die Stars auf Schritt und Tritt begleiten. „Es wird mir zu viel“, sagte er. Unterstützung erhielt er von Boris Becker, der die Kritik teilte. Die Debatte um die Kamerapräsenz im Tennis gewinnt an Fahrt. Viele Spieler fühlen sich in ihrer Privatsphäre gestört, während die Medien auf exklusive Einblicke drängen. Zverevs Aussage könnte die Diskussion weiter anheizen.
Bilanz der Saison
Zverevs Saison verlief bislang wechselhaft. Bei den Australian Open scheiterte er im Halbfinale an Carlos Alcaraz, in Monte-Carlo an Jannik Sinner. In München verlor er das Halbfinale gegen Flavio Cobolli. Dennoch zeigte er in Madrid starke Leistungen und kämpfte sich ins Finale. Die Frage, ob Zverev der Unvollendete bleibt, begleitet ihn seit den Australian Open. Mit 24 Titeln im Einzel zählt er zu den erfolgreichsten deutschen Tennisspielern, doch die ganz großen Erfolge bei Grand-Slam-Turnieren blieben bislang aus.
Ausblick auf das Finale
Im Finale von Madrid trifft Zverev auf Jannik Sinner, den Weltranglistenersten. Sinner hatte zuletzt in Monte-Carlo das Halbfinale gegen Zverev gewonnen. Nun kommt es zur Neuauflage des Duells. Zverev zeigte in Madrid sein bestes Tennis, wie Andrea Petkovic anmerkte. „Er spielt das beste Tennis seines Lebens“, sagte sie. Ob dies für den Titelgewinn reicht, wird sich im Finale zeigen. Die Partie verspricht Spannung und könnte richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf sein.
Analyse: Zverevs Weg zurück an die Spitze
Zverevs Auftritte in Madrid belegen, dass er nach einer Phase der Unsicherheit zurückgefunden hat. Die Niederlagen gegen Cobolli und Sinner schienen ihn nicht zu entmutigen, sondern anzuspornen. Mit Siegen gegen starke Gegner und einer beeindruckenden Aufschlagleistung präsentiert er sich in Topform. Dennoch bleiben Fragezeichen: Die körperlichen Probleme und die Nachtschicht gegen Mensik werfen die Frage auf, ob Zverev die Belastung eines ganzen Turniers durchhalten kann. Das Finale gegen Sinner wird zeigen, ob er bereit ist für die nächste Stufe. Die Tenniswelt blickt gespannt nach Madrid.
Das Wichtigste
- Alexander Zverev erreichte das Finale des Masters-1000-Turniers in Madrid nach einem Sieg gegen Alexander Blockx.
- Im Viertelfinale revanchierte er sich gegen Flavio Cobolli (6:1, 6:4) für die Niederlage in München.
- Zverevs Turnierverlauf war von Nachtschichten und körperlichen Problemen geprägt, dennoch kämpfte er sich ins Finale.
- Er kritisierte die hohe Präsenz von TV-Kameras abseits der Plätze; Boris Becker unterstützte ihn.
- Im Finale trifft er auf Jannik Sinner, gegen den er zuvor in Monte-Carlo verloren hatte.
- Zverev hat in dieser Saison bereits drei Halbfinal-Niederlagen erlitten (Australian Open, Monte-Carlo, München).





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