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Timos Pastateig misslingt: Perfektionismus trifft auf Realität beim „Perfekten Dinner“ im Saarland

Der 35-jährige wissenschaftliche Referent startet mit 31 Punkten in die Woche, kämpft aber mit klumpender Béchamel und kalten Hauptspeisen.

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Timos Pastateig misslingt: Perfektionismus trifft auf Realität beim „Perfekten Dinner“ im Saarland
Der 35-jährige wissenschaftliche Referent startet mit 31 Punkten in die Woche, kämpft aber mit klumpender Béchamel und kCredit · VOX.de

Die Fakten

  • Timo (35) ist wissenschaftlicher Referent beim Landtag und erwartet mit seiner Frau Nachwuchs.
  • Sein Drei-Gänge-Menü trägt das Motto „Giro d‘Italia“.
  • Der Pastateig misslingt wegen zu feuchten Spinats; Timo rettet ihn mit Hartweizengrieß.
  • Die Béchamelsauce klumpt; Timo holt sich Tipps von den Gästen.
  • Das Essen wird kalt serviert; Sandra (52) bedauert: „Es ist schade, dass es kalt ist.“
  • Timo erhält 31 Punkte für seinen ersten Abend.
  • Die Dinner-Woche findet im Saarland statt, ausgestrahlt vom 4. bis 8. Mai um 19 Uhr auf VOX.
  • Unter den Gästen sind eine Vegetarierin (Greta, 22) und ein Veganer (Manuel, 34), die für die Woche Ausnahmen machen.

Ein Auftakt mit Hindernissen

Timo, 35 Jahre alt, wissenschaftlicher Referent beim Landtag und baldiger Vater, eröffnet die „Das perfekte Dinner“-Woche im Saarland mit einem selbstbewussten Lächeln. Doch schon bei den Vorbereitungen läuft nicht alles nach Plan. „Ich bin ein bisschen gestresst innerlich“, gesteht er offen, während er in seiner Saarbrücker Wohnung um Perfektion ringt. Sein Motto „Giro d‘Italia“ spiegelt seine Verbundenheit mit Italien wider, wo er zeitweise lebte. Doch die Umsetzung des Drei-Gänge-Menüs gestaltet sich schwierig: Der Spinat im Pastateig ist zu feucht, der Teig reißt. „Das geht gar nicht!“, ruft Timo aus und beginnt von Neuem. Mit zusätzlichem Hartweizengrieß gelingt der Teig schließlich, doch der Zeitdruck steigt.

Gäste mit besonderen Essgewohnheiten

Die Gäste – Manuel (34), Sandra (52), Greta (22) und Diana (33) – treffen erstmals aufeinander. „Das Saarland ist so klein, jeder kennt jeden“, meint Manuel, doch niemand kennt Timo. Sandra zeigt sich überrascht: „Saarland ist offensichtlich doch größer als gedacht.“ Die Überraschungen setzen sich fort: Greta ist Vegetarierin, Sandra und Manuel verzichten normalerweise auf Fleisch – Sandra seit drei Jahren, Manuel seit zwei Jahren vegan. Doch für diese Woche machen beide Ausnahmen. „Ich war etwas geschockt“, gesteht Diana, die ihr Menü nicht umstellen muss.

Pannen in der Küche und Hilfe von den Gästen

Die Vorspeise – ein Birnen-Kürbis-Salat mit gefüllten Teigtaschen – kommt gut an, auch wenn Sandra etwas mehr Würze vermisst. Doch die Béchamelsauce für die Cannelloni mit Ossobuco klumpt. „Oh Gott, ist das peinlich“, stöhnt Timo und bittet die Gäste um Rat. Sandra empfiehlt, die Hälfte des Klumpens zu entfernen und Milch hinzuzufügen. Greta findet den Schritt sympathisch: „Ich fand es sehr sympathisch, dass er zu uns gekommen ist.“ Trotz der Hilfe bleibt die Hauptspeise kalt. „Das Essen ist ein bisschen kalt, es sieht nicht perfekt aus. Das stresst mich“, klagt Timo. Sandra bestätigt: „Es ist schade, dass es kalt ist.“

Ein Dessert ohne selbstgebackene Kekse

Zum Nachtisch serviert Timo Birnen-Mascarpone-Creme mit Cantuccini und Spekulatius – allerdings nicht selbstgebacken. „Schade“, findet Sandra. Diana hätte sich selbstgemachte Cantuccini gewünscht. Manuel, eigentlich Dessert-Fan, ist nicht begeistert: „Mich hat das nicht so umgehauen.“ Timo hadert vor allem mit der Hauptspeise: „Ich ärgere mich echt wegen der Hauptspeise. Das war eigentlich mein Killer.“ Dennoch startet er mit 31 Punkten in die Woche – ein solider Beginn.

Die Woche im Saarland: Kandidaten und Menüs

Die „Das perfekte Dinner“-Woche wird vom 4. bis 8. Mai täglich um 19 Uhr auf VOX ausgestrahlt. Fünf Hobbyköche aus dem Saarland treten gegeneinander an. Timo ist der erste Gastgeber; seine Mitstreiter sind Manuel, Sandra, Greta und Diana. Timos Menü: Vorspeise „Portami pera e zucca“ – geschichteter Salat aus Butternusskürbis, Birne, Rucola und Gorgonzola-Creme mit gefüllten Teigtaschen (Mango, Chili, Burrata); Hauptspeise „Cannone di Ragù“ – Cannelloni mit Rindfleisch und Parmesan.

Perfektionismus als Herausforderung

Timo outet sich selbst als eitel und perfektionistisch. „Ich bin schon überzeugt, dass ich gut kochen kann“, sagt er vorab. Doch die Realität holt ihn ein: Der Pastateig, die klumpende Sauce, das kalte Essen – kleine Fehler, die in der Summe sein Selbstbild herausfordern. Seine Offenheit gegenüber den Gästen und die Bereitschaft, Hilfe anzunehmen, werden ihm nicht negativ ausgelegt. „Ich fand es sehr sympathisch“, wiederholt Greta. Die Frage bleibt, ob Timo aus den Fehlern lernt und in den kommenden Tagen aufholen kann.

Das Wichtigste

  • Timo startet mit 31 Punkten, kämpft aber mit technischen Problemen wie klumpender Sauce und kaltem Essen.
  • Die Gäste zeigen Flexibilität bei ihren Essgewohnheiten – Vegetarierin und Veganer machen Ausnahmen.
  • Timos Perfektionismus führt zu Stress, aber seine Ehrlichkeit kommt bei den Gästen gut an.
  • Die „Das perfekte Dinner“-Woche im Saarland läuft vom 4. bis 8. Mai auf VOX.
  • Die Kandidaten sind eine gemischte Gruppe mit unterschiedlichen Kochstilen und Erwartungen.
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