HSV-Frauen kehren ins Volksparkstadion zurück – Entscheidung über nächste Saison gefallen
Nach vier Wochen Abstinenz empfangen die Hamburgerinnen am Freitag Union Berlin zum Feiertags-Topspiel, während der Verein bekannt gab, auch 2025/26 im Volksparkstadion zu spielen.

GERMANY —
Die Fakten
- HSV-Frauen empfangen Union Berlin am 1. Mai um 15 Uhr im Volksparkstadion.
- Nach vier Wochen Pause kehren sie ins Stadion zurück; letztes Heimspiel war eine 1:3-Niederlage gegen Leverkusen am 30. März.
- Interimscheftrainer Rodolfo Cardoso feierte beim 1:0-Auswärtssieg in Nürnberg sein Debüt.
- Union Berlin steht mit 27 Punkten auf Platz 9; Bilanz: 7 Siege, 6 Unentschieden, 10 Niederlagen.
- Nationalspielerin Tanja Pawolek fällt verletzt aus (2:3-Niederlage gegen Bayern München).
- Direkter Vergleich: je ein Sieg, zwei Remis in den letzten vier Duellen; Hinspiel endete 1:1.
- Durchschnittlich 5.803 Zuschauer pro Spiel – Rang 3 in der Zuschauertabelle; für Freitag über 7.000 Karten verkauft.
- Ab der Saison 2025/26 tragen die HSV-Frauen alle Heimspiele im Volksparkstadion aus.
Rückkehr auf den heimischen Rasen
Am Freitag, dem 1. Mai, um 15 Uhr kehren die HSV-Frauen nach knapp vier Wochen ins Volksparkstadion zurück. Der Gegner ist der 1. FC Union Berlin, Mitaufsteiger und Zweitliga-Meister der vergangenen Saison. Das Stadion öffnet bereits um 13.30 Uhr, ein Mitmach-Programm mit Olympia-Rallye erwartet die Besucher. Das letzte Heimspiel am 30. März endete mit einer 1:3-Niederlage gegen Bayer 04 Leverkusen. Danach folgte die Länderspielpause und ein Auswärtssieg beim 1. FC Nürnberg. Nun wollen die Hamburgerinnen im Kampf um den Klassenerhalt wichtige Punkte sammeln.
Cardosos Debüt und der Sieg in Nürnberg
Interimscheftrainer Rodolfo Cardoso gab beim 1:0-Erfolg in Nürnberg sein Debüt in der Frauen-Bundesliga. Der 57-jährige Ex-Profi zeigte sich zufrieden: „Die Punkte nehmen wir gerne mit und wollen am kommenden Freitag im Volksparkstadion nachlegen. Insgesamt war es eine gute Leistung, die Lust auf die nächsten gemeinsamen Spiele macht.“ Auch Flügelspielerin Melina Krüger, 18 Jahre alt, zog positive Energie aus dem Sieg: „Wir wissen natürlich alle, dass die letzten drei Spiele entscheidend sind und wir alles reinhauen müssen. Wir haben ein gutes Spiel in Nürnberg gemacht und nehmen diese Euphorie mit.“
Union Berlin: Tabellenplatz und personelle Ausfälle
Union Berlin steht mit 27 Punkten auf Tabellenplatz 9. Die Bilanz der Berlinerinnen: sieben Siege, sechs Unentschieden und zehn Niederlagen. Trainerin Ailien Poese muss auf Nationalspielerin Tanja Pawolek verzichten, die sich bei der 2:3-Niederlage gegen den FC Bayern München verletzte. Der direkte Vergleich beider Aufstiegsteams ist ausgeglichen: In den letzten vier Duellen gab es je einen Sieg sowie zwei Remis. Im Hinspiel an der Alten Försterei erzielte Sophie Hillebrand den späten 1:1-Ausgleich vom Punkt.
Zuschauerzahlen und Stadionentscheidung für 2025/26
Mit durchschnittlich 5.803 Zuschauern pro Spiel belegt der HSV in seiner ersten Saison nach dem Bundesliga-Aufstieg Rang 3 in der Zuschauertabelle. Für die Partie am Freitag sind bereits mehr als 7.000 Karten verkauft. Tickets kosten ab zehn Euro, eine Tageskasse gibt es nicht. Der Verein hat entschieden, dass die HSV-Frauen in der Saison 2025/26 alle Heimspiele im Volksparkstadion austragen werden. Das Stadion gilt als das „Wohnzimmer“ des HSV und bietet den Spielerinnen eine besondere Atmosphäre.
Der Kampf um den Klassenerhalt
Der HSV steht kurz vor dem Saisonziel Klassenerhalt. Am drittletzten Spieltag holte die Mannschaft drei Punkte in Frankfurt und näherte sich dem Ziel einen großen Schritt. Nun geht es gegen Union Berlin darum, sich im Saisonendspurt entscheidend von der Konkurrenz abzusetzen. Die Partie am Freitag ist Teil des 24. Spieltags der Frauen-Bundesliga. MagentaSport und DAZN übertragen alle Spiele live, das Heimspiel gegen Union Berlin wird zudem als Audio-Reportage auf NDR.de ausgestrahlt.
Ausblick auf die entscheidenden Wochen
Mit drei verbleibenden Spielen ist jedes Match für den HSV von großer Bedeutung. Die Mannschaft hofft auf Unterstützung der Fans, die mit über 7.000 verkauften Karten bereits ein starkes Signal gesendet haben. Der Sieg in Nürnberg hat Selbstvertrauen gegeben, doch die Konkurrenz im Abstiegskampf ist hart. Die Entscheidung, auch in der kommenden Saison im Volksparkstadion zu spielen, unterstreicht die Ambitionen des Vereins. Für die HSV-Frauen geht es nun darum, den Klassenerhalt zu sichern und eine solide Basis für die Zukunft zu schaffen.
Das Wichtigste
- HSV-Frauen spielen am 1. Mai um 15 Uhr gegen Union Berlin im Volksparkstadion.
- Rodolfo Cardoso feierte beim 1:0-Sieg in Nürnberg sein Debüt als Interimscheftrainer.
- Union Berlin muss auf Tanja Pawolek verzichten; direkter Vergleich ist ausgeglichen.
- Über 7.000 Karten verkauft; durchschnittlich 5.803 Zuschauer pro Spiel (Rang 3).
- Ab 2025/26 tragen die HSV-Frauen alle Heimspiele im Volksparkstadion aus.
- Der HSV kämpft um den Klassenerhalt; drei Spiele verbleiben in der Saison.







Schalke vor Aufstieg: Free-TV-Übertragung bei NITRO sorgt für Diskussionen
1. Mai legt Bundesliga lahm: Spiele wegen Sicherheitskräfte-Mangel verlegt
Bayern rotiert gegen Heidenheim: Ndiaye erneut in der Startelf
