iPhone 18 Pro: Variable Blende, 2-nm-Chip und aggressive Einstiegspreise für September 2026 erwartet
Apple plant laut Analysten einen Einstiegspreis von 1.099 US-Dollar für das Pro-Modell, während höhere Speicheroptionen teurer werden könnten.

GERMANY —
Die Fakten
- iPhone 18 Pro und Pro Max erscheinen im September 2026, das Standard-iPhone 18 erst im Frühjahr 2027.
- Erstmals kommt eine variable Blende in der Hauptkamera zum Einsatz.
- Der A20-Chip wird im 2-nm-Verfahren gefertigt.
- Die Dynamic Island soll um etwa 35 Prozent schrumpfen, von 20,7 mm auf 13,5 mm Breite.
- Apple bringt mit Dark Cherry eine neue Signalfarbe – das erste rote Pro-iPhone.
- Das iPhone Fold/Ultra wird voraussichtlich 11 mm dick und hat kein MagSafe.
- Laut Analyst Jeff Pu liegen die Einstiegspreise bei 1.099 US-Dollar (Pro) und 1.199 US-Dollar (Pro Max).
Ein historisches Kamera-Upgrade und ein neuer Siri-Modus
Das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max, die für September 2026 erwartet werden, könnten laut Bloomberg-Redakteur Mark Gurman eines der bedeutendsten Hardware-Upgrades für Kamerasysteme in der Geschichte der iPhone-Modellreihe erhalten. Im Zentrum steht eine variable Blende für die Hauptkamera, die es Nutzern ermöglicht, Fokus und Schärfentiefe flexibel anzupassen. Zusätzlich soll die Telekamera eine größere Blende bekommen, was Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen deutlich verbessern würde. Die Kamera-App unter iOS 27 wird voraussichtlich einen neuen Siri-Modus mit erweiterten Funktionen zur visuellen Intelligenz enthalten. Diese Kombination aus Hardware- und Software-Upgrades könnte die Smartphone-Fotografie auf ein neues Niveau heben.
Design: Vertraute Form, neue Farben und eine kleinere Dynamic Island
Das iPhone 18 Pro behält weitgehend das Design des iPhone 17 Pro bei: 6,3 Zoll (Pro) und 6,9 Zoll (Pro Max) Display, Aluminium-Unibody-Gehäuse und eine Plateau-Kamera mit drei Linsen. Die größte optische Neuerung ist die Farbe Dark Cherry, das erste rote Pro-iPhone überhaupt. Die vollständige Farbpalette umfasst Dark Cherry, Light Blue, Dark Gray und Silver; auf eine schwarze Variante verzichtet Apple erneut. Die Dynamic Island soll um etwa 35 Prozent schrumpfen – von rund 20,7 mm auf etwa 13,5 mm Breite –, indem der Flood Illuminator von Face ID unter das Display verlegt wird. Allerdings bleibt die Frontkamera sichtbar; ein vollständig unsichtbares Face ID wird frühestens für das iPhone 20 (2027) erwartet. Der Leaker Digital Chat Station berichtete jedoch, dass Apple noch zwischen zwei Optionen abwägt: die bisherige Displayform beizubehalten oder die kleinere Variante umzusetzen.
Prozessor und Konnektivität: 2-nm-Chip und Apples eigenes 5G-Modem
Das iPhone 18 Pro wird mit dem A20-Chip ausgestattet sein, der im 2-nm-Verfahren gefertigt wird. Dies verspricht eine deutliche Leistungssteigerung und höhere Energieeffizienz. Zudem wird Apple erstmals ein eigenes 5G-Modem verbauen, was die Abhängigkeit von Qualcomm verringert. Das iPhone 18 Pro Max könnte minimal dicker werden – von 8,75 mm auf 8,8 mm – und über 240 Gramm wiegen, was auf einen größeren Akku hindeutet. Die Rückseite soll im Bereich des MagSafe eine „leicht transparente“ Oberfläche erhalten, möglicherweise ein mattierter oder milchiger Glaseffekt.
Preisstrategie: Aggressive Einstiegspreise, höhere Kosten für mehr Speicher
Laut Analyst Jeff Pu könnte Apple die Einstiegspreise für das iPhone 18 Pro und Pro Max auf dem Niveau der Vorgänger halten: 1.099 US-Dollar (Pro) und 1.199 US-Dollar (Pro Max), was in Europa UVPs von 1.299 Euro bzw. 1.449 Euro für die 256-GB-Version entspricht. Diese aggressiven Preise würden es Apple ermöglichen, Marktanteile auf Kosten von Android auszubauen. Allerdings könnten die höheren Speicheroptionen teurer werden, um die gestiegenen Komponentenpreise – insbesondere durch die DRAM-Krise und steigende Ölpreise – auszugleichen. Apple würde so die Gewinnmargen schützen und gleichzeitig ein positives Image bewahren. Die Konkurrenz, wie das Vivo X300 Ultra für knapp 2.000 Euro, zeigt den allgemeinen Preistrend im Smartphone-Sektor.
iPhone Fold/Ultra: Ein neues Premium-Spitzenmodell
Neben den Pro-Modellen wird Apple im Herbst 2026 erstmals ein Foldable vorstellen, das möglicherweise iPhone Ultra heißen wird. Zwei chinesische Leaker (Digital Chat Station und Instant Digital) berichten übereinstimmend, dass Apple das Gerät als Premium-Spitzenmodell unter dem Ultra-Label positionieren könnte. Der Tech-YouTuber Vadim Yuryev veröffentlichte Fotos von Dummys, die ein Design mit poliertem Titan und zwei rückwärtigen Kameras zeigen. Das Ultra wird im geschlossenen Zustand genau 11 mm dick sein und kein MagSafe haben – laut Yuryev, weil kein Platz dafür vorhanden sei. Nutzer wären auf MagSafe-Hüllen angewiesen. Die Dummys deuten zudem darauf hin, dass das iPhone 18 Pro 0,36 mm höher und 0,39 mm breiter als das iPhone 17 Pro ist, bei gleicher Dicke.
Ausblick: Was bleibt offen?
Trotz der Fülle an Gerüchten und Leaks sind viele Details noch unbestätigt. Die endgültige Entscheidung über die Dynamic Island steht noch aus, und die genauen Kameraspezifikationen sind nicht offiziell. Auch die Frage, ob das Foldable tatsächlich iPhone Ultra heißen wird, bleibt offen. Die traditionelle Apple-Keynote im September wird Klarheit bringen. Bis dahin sollten die Informationen aus den Leaks mit Vorsicht genossen werden, wie Yuryev selbst einräumt. Die Branche blickt gespannt auf den Herbst 2026, der einen der aufregendsten Upgrade-Zyklen seit Jahren verspricht.
Das Wichtigste
- iPhone 18 Pro und Pro Max erscheinen im September 2026 mit variable Blende, 2-nm-Chip und kleinerer Dynamic Island.
- Apple plant aggressive Einstiegspreise von 1.099 US-Dollar (Pro) und 1.199 US-Dollar (Pro Max), höhere Speicheroptionen könnten teurer werden.
- Das iPhone Fold/Ultra wird voraussichtlich 11 mm dick, hat kein MagSafe und kommt mit poliertem Titan.
- Die Dynamic Island schrumpft um 35 %, aber eine endgültige Entscheidung steht noch aus.
- Das Standard-iPhone 18 erscheint erst im Frühjahr 2027, nicht im Herbst 2026.
- Die Kamera erhält ein historisches Upgrade mit variable Blende und neuem Siri-Modus.




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