Manchester United jagt David Affengruber: Elche fordert 30 Millionen Euro
Der österreichische Innenverteidiger hat mit starken Leistungen für Elche das Interesse von Top-Klubs geweckt – sein Ablösepreis könnte zum Hindernis werden.

AUSTRIA —
Die Fakten
- David Affengruber, 25, spielt seit Sommer 2024 für den FC Elche in La Liga.
- Elche fordert für einen Transfer im Sommer 2025 eine Ablöse von 20 bis 30 Millionen Euro.
- Manchester United beobachtet den Österreicher intensiv und strebt eine Verpflichtung an.
- Affengruber erzielte beim 3:2-Sieg gegen Atlético Madrid sein erstes La-Liga-Tor, bereitete ein weiteres vor und holte einen Elfmeter heraus.
- ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick nominierte Affengruber im März 2025 erstmals für das Nationalteam; er debütierte beim 5:1 gegen Ghana.
- Elche-Trainer Eder Sarabia erklärte: 'Wenn David nicht zur WM fährt, wäre das die größte Ungerechtigkeit der Geschichte.'
- Neben Manchester United zeigen auch Atlético Madrid, Betis Sevilla, FC Sevilla, Villarreal, Juventus Turin und mehrere Serie-A-Klubs Interesse.
- Affengrubers Vertrag bei Elche läuft bis 2027.
Ein Abwehrspieler im Aufwind
David Affengruber hat sich innerhalb weniger Monate vom ÖFB-Neuling zum begehrten Transferobjekt entwickelt. Der 25-jährige Niederösterreicher, der im Sommer 2024 von Sturm Graz zum spanischen Zweitligisten Elche wechselte, ist dort zum Schlüsselspieler avanciert. Mit seinen konstant starken Leistungen in La Liga hat er das Interesse internationaler Spitzenklubs geweckt. Besonders beeindruckend war sein Auftritt beim sensationellen 3:2-Sieg über Champions-League-Halbfinalist Atlético Madrid. Affengruber erzielte nicht nur seinen ersten Treffer in der spanischen Liga, sondern bereitete auch ein Tor vor und holte einen Elfmeter heraus. Er war an allen drei Toren seiner Mannschaft direkt beteiligt.
Manchester United an der Spitze der Interessenten
Laut spanischen Medienberichten hat Manchester United den Österreicher auf die Wunschliste für den kommenden Sommer gesetzt. Die Verantwortlichen der „Red Devils“ sollen von der Entwicklung des Verteidigers beeindruckt sein und seine Fortschritte genau verfolgt haben. Ein Wechsel nach England wird als wahrscheinlich eingestuft. Doch die Konkurrenz ist groß. Neben Manchester United zeigen auch Atlético Madrid, Betis Sevilla, der FC Sevilla und Villarreal Interesse an einer Verpflichtung. Aus Italien sollen mehrere Serie-A-Klubs ihre Fühler nach Affengruber ausstrecken, darunter Juventus Turin. Ein Verbleib in Spanien scheint ebenfalls möglich.
Elche pocht auf hohe Ablösesumme
Der FC Elche hat für seinen Abwehrchef eine Ablösesumme von 20 bis 30 Millionen Euro aufgerufen. Die genaue Forderung variiert je nach Quelle: Während ein Bericht von 20 Millionen Euro spricht, nennt ein anderer 30 Millionen Euro. Angesichts der Vertragslaufzeit bis 2027 wäre der Sommer die letzte Möglichkeit für den Verein, eine hohe Ablöse für den Österreicher zu generieren. Ein Schnäppchen wird der Transfer also nicht. Die geforderte Summe könnte für einige Klubs eine Hürde darstellen, doch das Interesse der europäischen Top-Clubs zeigt, dass Affengruber als Investition betrachtet wird.
Rangnick und Sarabia loben den Verteidiger
ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick hat Affengruber im März 2025 erstmals in den Nationalkader berufen. Beim 5:1-Erfolg über Ghana feierte der Abwehrspieler sein Länderspiel-Debüt. Rangnick zeigte sich angetan: „David hat die Nominierung absolut verdient gehabt, sie im Lehrgang auch bestätigt und jetzt auch wieder in diesen Spielen wie gegen Atlético.“ Elche-Trainer Eder Sarabia setzte sich nach dem Sieg gegen Atlético eindringlich für seinen Spieler ein: „Wenn David nicht zur WM fährt, wäre das die größte Ungerechtigkeit der Geschichte.“ Rangnick konterte diplomatisch: „Es spricht für den Trainer, dass er sich für seine Spieler einsetzt. Wir müssen nach den Kriterien gehen, die für uns die richtigen sind.“ Er betonte jedoch, dass Affengruber „den Finger nochmal ganz deutlich gehoben“ habe.
WM-Chance und sportliche Perspektive
Affengrubers Aufstieg fällt mit einer starken Phase seines Klubs zusammen. Elche hat vier der letzten fünf Spiele gewonnen und sich damit ein Polster auf die Abstiegsplätze erarbeitet. Fünf Spieltage vor Meisterschaftsende hat der Aufsteiger sogar Chancen auf einen Europacup-Platz. Für Affengruber persönlich steht die Weltmeisterschaft 2026 im Fokus. Rangnick deutete an, dass die Konkurrenz in der Innenverteidigung groß sei, doch Affengrubers jüngste Leistungen haben seine Position gestärkt. Sollte er den Sprung in den WM-Kader schaffen, wäre dies die Krönung einer steilen Karriere.
Transfergerüchte und Marktwert
Neben Manchester United wird auch Real Madrid als möglicher Interessent gehandelt. Die Gerüchte um einen Wechsel haben Affengrubers Marktwert in die Höhe getrieben. In aktuellen Marktwert-Updates für La Liga wird er als einer der Gewinner genannt. Sollte es zu einem Transfer kommen, wäre dies für Elche ein finanzielles Geschäft. Der Klub hatte Affengruber im Sommer 2024 von Sturm Graz verpflichtet, nachdem dieser zuvor bei RB Salzburg unter Vertrag gestanden hatte. Die Ablöse von 20 bis 30 Millionen Euro würde ein Vielfaches der damaligen Investition betragen.
Ein Sommer der Entscheidungen
Für David Affengruber zeichnet sich ein entscheidender Sommer ab. Die Transferperiode wird Klarheit darüber bringen, ob er den nächsten Schritt in seiner Karriere macht – sei es zu Manchester United, einem anderen europäischen Top-Klub oder ob er bei Elche bleibt. Parallel dazu kämpft er um einen Platz im österreichischen WM-Kader. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Affengruber das hohe Interesse in einen konkreten Wechsel ummünzen kann. Fest steht: Der Österreicher hat sich mit seinen Leistungen in die erste Reihe der europäischen Abwehrspieler gespielt.
Das Wichtigste
- David Affengruber hat sich mit starken Leistungen für Elche in La Liga als begehrter Innenverteidiger etabliert.
- Manchester United führt das Interessentenfeld an, aber auch Atlético Madrid, Juventus Turin und andere Klubs buhlen um ihn.
- Elche fordert eine Ablöse zwischen 20 und 30 Millionen Euro – ein Transfer im Sommer gilt als wahrscheinlich.
- ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick und Elche-Trainer Eder Sarabia loben Affengruber übereinstimmend; Sarabia fordert seine WM-Nominierung.
- Affengruber debütierte im März 2025 im Nationalteam und hat gute Chancen auf den WM-Kader 2026.
- Sein Vertrag bei Elche läuft bis 2027, was dem Klub eine starke Verhandlungsposition verschafft.







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