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Rapid-Kapitän Seidl für zwei Spiele gesperrt

Nach Frustfoul gegen LASK fehlt dem Mittelfeldspieler im Wiener Derby und im Saisonfinale.

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Rapid-Kapitän Seidl für zwei Spiele gesperrt
Nach Frustfoul gegen LASK fehlt dem Mittelfeldspieler im Wiener Derby und im Saisonfinale.Credit · Sky Sport Austria

Die Fakten

  • Matthias Seidl wurde für zwei Spiele gesperrt.
  • Die Sperre erfolgte nach einem Frustfoul gegen den LASK.
  • Seidl verpasst das Wiener Derby gegen Austria Wien.
  • Er fehlt auch im letzten Meisterschaftsspiel gegen Sturm Graz.
  • Die Saison für Seidl könnte vorzeitig beendet sein.
  • Das Urteil fällte der Strafsenat der Fußball-Bundesliga am Donnerstag.

Seidl-Sperre nach Rot-Foul gegen LASK

Kapitän Matthias Seidl vom SK Rapid wird den Wienern nach seinem Aussetzer im Spiel gegen den LASK nicht nur im prestigeträchtigen Wiener Derby fehlen. Der Mittelfeldspieler wurde vom Senat 1 der Österreichischen Fußball-Bundesliga für zwei Spiele gesperrt. Diese Entscheidung wurde am Donnerstagabend bekannt gegeben und hat weitreichende Konsequenzen für den Rest der laufenden Saison. Das Frustfoul, das zur Roten Karte führte, ereignete sich tief in der Nachspielzeit der Partie gegen den LASK. Seidl ließ sich zu einer überharten Aktion gegen Melayro Bogarde hinreißen. Dieses Vergehen hat nun ein Strafmaß zur Folge, das den SK Rapid um seinen Spielführer bringt. Die Sperre bedeutet, dass Seidl sowohl das bevorstehende Wiener Derby gegen die Wiener Austria als auch das abschließende Meisterschaftsspiel gegen den SK Sturm Graz verpassen wird. Diese Ausfälle treffen den Verein in einer entscheidenden Phase der Saison.

Urteil des Strafsenats der Bundesliga

Der Strafsenat der Fußball-Bundesliga hat am Donnerstag sein Urteil im Fall Matthias Seidl gefällt. Nach eingehender Prüfung des Vorfalls, bei dem der Kapitän von Rapid Wien die Rote Karte sah, wurde eine zweimonatige Sperre verhängt. Der Senat befand Seidls Foulspiel gegen den LASK als rohes Spiel und bestätigte damit die Entscheidung auf dem Spielfeld. Die ADMIRAL Bundesliga hat die Entscheidung des Senats 1 bestätigt. Seidl muss somit die beiden genannten Spiele absitzen. Dies unterstreicht die Ernsthaftigkeit, mit der solche Vergehen im Profifußball geahndet werden. Die genaue Begründung des Urteils, die auf rohes Spiel zurückzuführen ist, betont die Notwendigkeit, die Integrität des Spiels zu wahren. Die Konsequenzen für den SK Rapid sind unmittelbar spürbar, da ein Schlüsselspieler für die verbleibenden Partien ausfällt.

Saisonende für Seidl droht

Die verhängte Sperre von zwei Spielen könnte für Matthias Seidl das vorzeitige Ende seiner Saison bedeuten. Dies hängt maßgeblich davon ab, ob der SK Rapid in den ligainternen Europacup-Play-offs antreten muss. Sollte dies nicht der Fall sein, sind die beiden Spiele gegen Austria Wien und Sturm Graz die letzten, die Seidl in dieser Spielzeit bestreiten kann. Diese Aussicht auf ein abruptes Saisonende für den Kapitän stellt einen erheblichen Schlag für den Verein dar. Seidl ist eine zentrale Figur im Mittelfeld und sein Fehlen wird eine Lücke hinterlassen, die nur schwer zu füllen sein wird. Die Situation verdeutlicht die dünne Linie zwischen Leidenschaft und übertriebener Härte im Sport. Seidls Frustfoul hat nun weitreichende Folgen, die über die unmittelbare sportliche Sanktion hinausgehen.

Hintergründe des Fouls und der Sanktion

Das entscheidende Foul ereignete sich in der 90. Minute und 7. Sekunde der Nachspielzeit, als die Partie gegen den LASK bereits entschieden schien. Seidl, sichtlich frustriert über den Spielverlauf oder eine spezifische Situation, attackierte seinen Gegenspieler Melayro Bogarde. Diese Aktion wurde von den Unparteiischen als grobe Unsportlichkeit bewertet und mit Rot bestraft. Der Strafsenat der Fußball-Bundesliga prüft solche Vorfälle, um eine einheitliche und gerechte Bestrafung sicherzustellen. Die Entscheidung für eine zweimonatige Sperre basiert auf der Schwere des Fouls und den Regeln des Verbandes. Es ist ein klares Signal, dass überhartes Einsteigen nicht toleriert wird. Die Möglichkeit eines Protests gegen die Sperre bleibt bestehen, auch wenn die Wahrscheinlichkeit einer Aufhebung als gering eingeschätzt wird. Der Verein wird die Situation intern prüfen und gegebenenfalls weitere Schritte einleiten.

Ausblick auf die verbleibenden Spiele

Ohne ihren Kapitän muss der SK Rapid nun das Wiener Derby am Sonntag bestreiten. Dieses Spiel ist traditionell ein Höhepunkt im österreichischen Fußballkalender und eine Niederlage ohne Seidl könnte die Stimmung weiter trüben. Anschließend steht die letzte reguläre Runde gegen Sturm Graz an, ein weiteres Spitzenspiel, das ohne Seidls Führung entschieden werden muss. Die sportliche Leitung des SK Rapid steht nun vor der Herausforderung, die Lücke zu schließen, die Seidls Abwesenheit hinterlässt. Die taktischen Optionen werden eingeschränkt sein, und andere Spieler müssen in die Bresche springen. Die kommenden Wochen werden zeigen, wie gut der Verein die Abwesenheit seines Kapitäns kompensieren kann und ob die Europacup-Play-offs noch eine Rolle spielen werden.

Das Wichtigste

  • Matthias Seidl von SK Rapid ist wegen eines Frustfouls gegen den LASK für zwei Spiele gesperrt.
  • Er verpasst damit das Wiener Derby gegen Austria Wien und das Saisonfinale gegen Sturm Graz.
  • Die Sperre könnte das vorzeitige Ende seiner Saison bedeuten, falls Rapid nicht in die Europacup-Play-offs einzieht.
  • Das Urteil wurde vom Strafsenat der Fußball-Bundesliga am Donnerstag gefällt.
  • Das Foul ereignete sich in der Nachspielzeit der Partie gegen den LASK und wurde als rohes Spiel gewertet.
  • Der SK Rapid muss nun ohne seinen Kapitän die entscheidenden Spiele der Saison bestreiten.
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