LASK feiert ersten Cup-Titel seit 61 Jahren – und träumt vom Double
Mit einem 4:2-Sieg nach Verlängerung gegen Altach sichert sich der LASK den dritten Pokaltriumph der Vereinsgeschichte und nährt die Hoffnung auf die erste Meisterschaft seit 1965.
AUSTRIA —
Die Fakten
- LASK gewinnt ÖFB-Cup-Finale 4:2 nach Verlängerung gegen Altach
- Es ist der dritte Cup-Titel der Vereinsgeschichte und der erste seit 1965
- Trainer Didi Kühbauer hat einen Punkteschnitt von 2,22 als LASK-Trainer
- Vier Mannschaften (LASK, Sturm, Salzburg, Rapid) haben drei Runden vor Schluss noch Titelchancen
- LASK hat acht Saisonniederlagen in der Liga, ebenso wie Sturm und Salzburg
- Samuel Adeniran und Saša Kalajdžic führen die Offensive an
- Cup-Sieg am Freitag in Klagenfurt
- Nächste Liga-Partie am Montag gegen Rapid Wien
Cup-Triumph nach Verlängerung
Der LASK hat am Freitagabend in Klagenfurt das ÖFB-Cup-Finale gegen den SCR Altach mit 4:2 nach Verlängerung gewonnen. Es ist der dritte Pokalsieg der Vereinsgeschichte und der erste seit dem Double vor 61 Jahren. Der Triumph beendet eine lange Durststrecke und entfacht die Hoffnung auf eine historische Saison. Die Linzer zeigten sich im Finale nervenstark und ließen sich auch von einem zwischenzeitlichen Rückstand nicht aus der Ruhe bringen. In der Verlängerung setzte sich die Mannschaft von Trainer Didi Kühbauer letztlich verdient durch. Der Cupsieg war der Lohn für eine offensive Spielweise, die in dieser Saison Maßstäbe setzt.
Offensivfußball als Markenzeichen
Der LASK spielt in dieser Saison den ansehnlichsten Offensivfußball der Liga. Angeführt von Sascha Horvath, Samuel Adeniran und dem wiedererstarkten Saša Kalajdžic – der im Sommer eine wichtige Rolle im ÖFB-Team spielen könnte – agiert die Mannschaft mit Selbstvertrauen und Kreativität. Ein wesentlicher Grund für den Erfolg: Das Team traut sich etwas und zerbricht nicht an eigenen Fehlern. Diese offensive Ausrichtung hat nicht nur den Cup-Sieg ermöglicht, sondern macht den LASK auch zum Favoriten auf den Meistertitel. Die Linzer haben in dieser Saison gezeigt, dass sie auch in Drucksituationen ihre Spielweise durchsetzen können.
Vierkampf um die Meisterschaft
Drei Runden vor Schluss der Bundesliga rechnen sich mit LASK, Sturm Graz, Red Bull Salzburg und Rapid Wien noch vier Mannschaften ernsthafte Titelchancen aus. Alle vier Teams durchlebten massive Schwächephasen: Jeder der vier Klubs hat acht oder neun Saisonniederlagen. Die Meisterschaft wird von Fans und Beobachtern bereits als „Schneckenrennen“ bezeichnet, da sich seit Wochen keine Mannschaft von der Konkurrenz absetzen kann. Der LASK hat mit acht Niederlagen die gleiche Anzahl wie Sturm und Salzburg, Rapid liegt mit neun Niederlagen knapp dahinter. Die Ausgeglichenheit der Liga macht den Titelkampf unberechenbar – und den LASK zu einem der würdigen Kandidaten.
Kühbauers Punkteschnitt und die Double-Chance
Trainer Didi Kühbauer hat beim LASK einen Punkteschnitt von 2,22 pro Spiel – ein Wert, der die Konstanz des Teams unterstreicht. Der Cupsieg wird den Glauben an das Double weiter verstärken. Die Mannschaft muss diese Welle nun zu Ende reiten. Die Müdigkeit nach dem Cup-Finale sollte, euphorisiert durch den Triumph, am Montagabend im Bundesliga-Heimspiel gegen Rapid keine entscheidende Rolle spielen. Nach dem Kräftemessen mit den Hütteldorfern warten im Endspurt noch Salzburg (auswärts) und die Wiener Austria (auswärts).
Historischer Double-Traum
Der LASK wäre nach dem bisher Gezeigten ein würdiger Meister. Der Verein hat sich diesen Titel rein sportlich ein Stück weit mehr verdient als die anderen Kandidaten. Viele neutrale Zuschauer könnten mit einem LASK-Titel am besten leben. Die Chancen auf das Double sind am Freitagabend nochmals gestiegen. Der LASK muss es nur noch über die Ziellinie schaffen. Die Mannschaft hat in dieser Saison bewiesen, dass sie mit Druck umgehen kann – der Cup-Sieg ist der beste Beleg dafür.
Das Wichtigste
- LASK gewinnt ÖFB-Cup 4:2 nach Verlängerung gegen Altach – dritter Pokaltitel der Vereinsgeschichte
- Cup-Triumph nährt Hoffnung auf erstes Double seit 1965
- Trainer Kühbauer hat Punkteschnitt von 2,22 – Team zeigt offensive Stärke
- Vier Teams (LASK, Sturm, Salzburg, Rapid) kämpfen drei Runden vor Schluss um Meisterschaft
- Samuel Adeniran und Saša Kalajdžic prägen die Offensive des LASK
- Nächste Spiele: Rapid (Heim), Salzburg (Auswärts), Austria (Auswärts)

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