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Josef Bürgler tritt nach 21 Jahren als Präsident des Meteorologischen Vereins zurück

Der «Alpegrüessler» aus Illgau zieht sich zurück, während der Kanton Schwyz mit Rekordbeschäftigung bei Ukrainern und steigenden Anrufen bei der Dargebotenen Hand kämpft.

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Josef Bürgler tritt nach 21 Jahren als Präsident des Meteorologischen Vereins zurück
Der «Alpegrüessler» aus Illgau zieht sich zurück, während der Kanton Schwyz mit Rekordbeschäftigung bei Ukrainern und stCredit · blue News

Die Fakten

  • Josef Bürgler war 21 Jahre lang Präsident des Meteorologischen Vereins.
  • 56,2 % der seit über drei Jahren im Kanton Schwyz lebenden Ukrainer sind erwerbstätig.
  • Die Dargebotene Hand Zentralschweiz verzeichnete letztes Jahr 15 % mehr Anrufe auf Nummer 143.
  • Am Sonntagnachmittag brannte ein Boot auf dem Zürichsee; fünf Personen retteten sich, ein Hund starb.
  • Im Tierpark Goldau wurde am Sonntagmorgen ein Wisent geboren.
  • Etwa 350 Personen pilgerten am Wochenende nach Einsiedeln.
  • Ein Feuersturm wütete im August 1800 am Kleinen Mythen.

Ein Abschied nach zwei Jahrzehnten Wetterregeln

Josef Bürgler, genannt «Alpegrüessler», legt nach 21 Jahren sein Amt als Präsident des Meteorologischen Vereins nieder. Der 74-Jährige aus Illgau hatte den Verein seit 2003 geführt und prägte dessen Entwicklung massgeblich. «Ein Teil des Erfolgs ist sicher auf meinem Mist gewachsen», sagte Bürgler im Gespräch. Er schloss seine Vereinsakte mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Der Verein verliert eine Institution, die über zwei Jahrzehnte die Wetterregeln der Zentralschweiz mitgestaltete.

Ukrainer im Kanton Schwyz: Beschäftigungsquote über dem Durchschnitt

56,2 Prozent der Ukrainer, die seit mehr als drei Jahren im Kanton Schwyz leben, sind erwerbstätig. Damit übertrifft der Kanton das selbstgesteckte Ziel. Die Behörden sehen aber weiteren Handlungsbedarf und planen zusätzliche Massnahmen zur Integration. Die Zahlen zeigen eine positive Entwicklung, doch die Herausforderungen bleiben. Viele Geflüchtete arbeiten in Berufen unterhalb ihrer Qualifikation, und die Sprachbarriere erschwert den Zugang zum Arbeitsmarkt.

Dargebotene Hand am Limit: 15 Prozent mehr Anrufe und jüngere Hilfesuchende

Die Dargebotene Hand Zentralschweiz verzeichnete im vergangenen Jahr einen markanten Anstieg der Kontakte um 15 Prozent auf der Nummer 143. Gleichzeitig werden die Hilfesuchenden immer jünger. Die Anlaufstelle stösst an ihre Kapazitätsgrenzen. Um dem steigenden Bedarf gerecht zu werden, plant die Organisation, Ende dieses Jahres Künstliche Intelligenz zur Unterstützung einzusetzen. Die Technologie soll helfen, die Beratung effizienter zu gestalten, ohne die menschliche Komponente zu ersetzen.

Bootsbrand auf dem Zürichsee: Hund stirbt, Menschen unverletzt

Am Sonntagnachmittag geriet auf dem Zürichsee ein Boot in Brand. Die fünf Insassen konnten sich ins Wasser retten und blieben unverletzt. Für einen an Bord befindlichen Hund kam jedoch jede Hilfe zu spät. Die Brandursache ist noch unklar. Die Kantonspolizei hat Ermittlungen aufgenommen. Der Vorfall wirft Fragen zur Sicherheitsausrüstung auf Booten auf.

Tierpark Goldau: Wisent-Nachwuchs und seltene Jungtiere

Im Tierpark Goldau gab es am Sonntagmorgen Grund zur Freude: Ein Wisent wurde geboren und stand bereits kurz nach der Geburt auf eigenen Beinen. Der Park verzeichnet derzeit aussergewöhnlich vielen Nachwuchs, wie man ihn nur selten sieht. Die Geburt ist ein Erfolg für das Zuchtprogramm, da Wisente in freier Wildbahn bedroht sind. Der Tierpark hofft, dass das Jungtier zur Erhaltung der Art beiträgt.

Pilgerweg nach Einsiedeln: «Chatzestrecker» unterwegs

An die 350 Personen pilgerten am Wochenende nach Einsiedeln – schwitzen, schwatzen, schweigen. Die traditionelle Pilgerfahrt, bekannt als «Chatzestrecker», lockt jedes Jahr zahlreiche Teilnehmer an. Die Route führt durch die malerische Landschaft der Zentralschweiz und endet im Kloster Einsiedeln. Für viele ist es eine spirituelle Erfahrung, für andere eine sportliche Herausforderung.

Historischer Feuersturm am Kleinen Mythen

Im August 1800 wütete ein verheerender Feuersturm am Kleinen Mythen. Das Ereignis ist Teil der lokalen Geschichte und wird bis heute in der Region erinnert. Die genauen Ursachen sind nicht überliefert, aber der Brand hinterliess tiefe Spuren in der Landschaft. Heute erinnern Gedenktafeln an das Unglück, das die Bewohner der umliegenden Dörfer in Angst und Schrecken versetzte.

Das Wichtigste

  • Josef Bürgler tritt nach 21 Jahren als Präsident des Meteorologischen Vereins zurück und hinterlässt ein geprägtes Erbe.
  • Der Kanton Schwyz erreicht mit 56,2 % eine überdurchschnittliche Beschäftigungsquote bei Ukrainern, plant aber weitere Massnahmen.
  • Die Dargebotene Hand Zentralschweiz verzeichnet 15 % mehr Anrufe und setzt ab Ende Jahr KI ein.
  • Ein Bootsbrand auf dem Zürichsee fordert das Leben eines Hundes; fünf Menschen überleben unverletzt.
  • Im Tierpark Goldau wird ein Wisent geboren – seltener Nachwuchs in bedrohter Art.
  • Die traditionelle Pilgerfahrt «Chatzestrecker» nach Einsiedeln zieht 350 Teilnehmer an.
  • Der historische Feuersturm am Kleinen Mythen von 1800 bleibt im kollektiven Gedächtnis der Region.
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