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Udinese schlägt Torino 2:0 – Kristensen und Ehizibue treffen im Bluenergy Stadium

Die Friulaner gewinnen das bedeutungslose Saisonfinale gegen Torino dank einer starken zweiten Halbzeit und bleiben im Rennen um die Top Ten.

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Udinese schlägt Torino 2:0 – Kristensen und Ehizibue treffen im Bluenergy Stadium
Die Friulaner gewinnen das bedeutungslose Saisonfinale gegen Torino dank einer starken zweiten Halbzeit und bleiben im RCredit · Fantacalcio

Die Fakten

  • Udinese besiegte Torino am 35. Spieltag der Serie A mit 2:0.
  • Das Spiel fand im Bluenergy Stadium in Udine vor 25.144 Zuschauern statt.
  • Nicolò Zaniolo erzielte ein Tor, das wegen Abseits aberkannt wurde.
  • Kingsley Ehizibue traf in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit zum 1:0.
  • Thomas Kristensen erhöhte in der 46. Minute nach einer Ecke auf 2:0.
  • Torino kassierte in dieser Saison bereits 11 Gegentore in den letzten 15 Minuten der ersten Halbzeit.
  • Beide Teams hatten zuletzt unentschieden gespielt: Udinese 3:3 gegen Lazio, Torino 2:2 gegen Inter.

Ein Spiel ohne große Bedeutung, aber mit Emotionen

Vor dem Anpfiff gedachten Spieler und Fans mit einer Schweigeminute der Opfer des Erdbebens von 1976 in Friaul sowie des verstorbenen Rennfahrers Alex Zanardi. Die Fanfare der Brigata Alpina Julia spielte auf dem Platz, um an die Katastrophe vor 50 Jahren zu erinnern. Für beide Mannschaften ging es sportlich um wenig: Udinese steht mit 44 Punkten auf Platz elf, Torino mit 41 Punkten auf Rang 13. Beide haben keine Chance mehr auf einen europäischen Wettbewerb, aber auch keine Abstiegssorgen. Dennoch zeigten die Teams Einsatz, insbesondere Udinese, das nach dem 3:3 gegen Lazio Selbstvertrauen tankte.

Erste Halbzeit: Chancen auf beiden Seiten, aber nur ein Tor

Torino begann stark: Bereits in der 4. Minute parierte Udinese-Torhüter Maduka Okoye einen Schuss von Giovanni Simeone aus kurzer Distanz. Danach übernahm Udinese die Kontrolle, doch die Abwehr der Gäste stand sicher. In der 26. Minute traf Zaniolo nach einem Pfostenschuss von Buksa, aber der Treffer wurde wegen Abseits annulliert. Kurz vor der Pause fiel dann doch das Tor: Nach einer unübersichtlichen Aktion von Ekkelenkamp traf Ehizibue zum 1:0. Es war das 11. Gegentor für Torino in den letzten 15 Minuten der ersten Halbzeit in dieser Saison – nur Pisa hat mehr (14) kassiert.

Kristensen besiegelt den Sieg nach der Pause

Trainer Runjaic und D'Aversa wechselten zunächst nicht. Doch Udinese kam mit Schwung aus der Kabine: In der 46. Minute verwertete Thomas Kristensen eine Ecke von Miller zum 2:0, nachdem Torhüter Paleari unglücklich agierte. Es war der perfekte Start in die zweite Halbzeit für die Gastgeber. Torino reagierte mit drei Wechseln: Kulenovic, Prati und Biraghi kamen, um das Spiel zu drehen und eine zweite Gelbe Karte für Obrador zu vermeiden. Doch Udinese ließ nichts mehr zu und brachte den Vorsprung ins Ziel.

Aufstellungen und Verletzungssorgen

Udinese spielte im 3-5-2: Okoye – Kristensen, Kabasele, Solet – Ehizibue, Miller, Ekkelenkamp, Atta, Kamara – Zaniolo, Buksa. Es fehlten die verletzten Zemura, Zanoli, Bertola, Karlstrom und Davis. Trainer Runjaic setzte auf Miller im Mittelfeld und Buksa im Sturm, unterstützt von Zaniolo. Torino begann im 3-5-1-1: Paleari – Marianucci, Coco, Ebosse – Lazaro, Casadei, Ilkhan, Gineitis, Obrador – Vlasic – Simeone. Verletzt fehlten Aboukhlal, Anjorin, Ismajli, Adams, Pedersen und Zapata. D'Aversa wählte Marianucci in der Abwehr und Casadei im Mittelfeld; Vlasic spielte hinter der einzigen Spitze Simeone.

Schiedsrichter und Übertragung

Die Partie wurde von Giuseppe Mucera aus Palermo geleitet, unterstützt von den Assistenten Cecconi und Moro sowie dem vierten Offiziellen Zanotti. Maggioni und Dionisi waren für den VAR zuständig. Das Spiel war live nur auf DAZN zu sehen, auch über den Sky-Kanal DAZN (kostenpflichtig, 5 Euro). Die Übertragung begann mit Vorberichten ab 15 Uhr.

Ausblick: Saisonausklang ohne Druck

Für Udinese und Torino bleiben drei Spiele in der Saison. Beide Teams können befreit aufspielen, da sie nichts mehr zu gewinnen oder verlieren haben. Udinese zeigte gegen Lazio und nun gegen Torino, dass sie auch ohne Druck starke Leistungen bringen können. Torino hingegen muss die defensive Anfälligkeit in den Schlussminuten der ersten Halbzeit in den Griff bekommen, um in der nächsten Saison konkurrenzfähiger zu sein.

Das Wichtigste

  • Udinese gewann 2:0 gegen Torino und festigte Platz elf in der Serie A.
  • Kingsley Ehizibue und Thomas Kristensen erzielten die Tore für die Friulaner.
  • Torino kassierte in dieser Saison bereits 11 Gegentore in den letzten 15 Minuten der ersten Halbzeit – nur Pisa ist anfälliger.
  • Beide Teams traten mit Verletzungssorgen an: Udinese fehlten fünf, Torino sechs Spieler.
  • Das Spiel wurde von einer Schweigeminute für die Erdbebenopfer von 1976 und Alex Zanardi begleitet.
  • Udinese und Torino haben keine konkreten Ziele mehr in dieser Saison, spielen aber dennoch engagiert.
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