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Lidl verkauft Balkonkraftwerk-Speicher für 299 Euro – Marstek Jupiter C Plus mit 5,12 kWh für 1.069 Euro

Zwei konkurrierende Angebote senken die Einstiegshürde für private Solarstromspeicher: Lidl bietet einen 2,24-kWh-Akku für 299 Euro, während Sicatron ein 2.000-Watt-Komplettset mit 5,12-kWh-Speicher zum Aktionspreis von 1.069 Euro anbietet.

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Lidl verkauft Balkonkraftwerk-Speicher für 299 Euro – Marstek Jupiter C Plus mit 5,12 kWh für 1.069 Euro
Zwei konkurrierende Angebote senken die Einstiegshürde für private Solarstromspeicher: Lidl bietet einen 2,24-kWh-Akku fCredit · Giga

Die Fakten

  • Lidl verkauft den Tronic-Solarstromspeicher vom 21. bis 27. Mai für 299 Euro (regulär 399 Euro) mit Lidl Plus-Karte.
  • Der Tronic-Speicher hat eine Kapazität von 2.240 Wattstunden und eine Ausgangsleistung von maximal 800 Watt.
  • Der Speicher ist kompatibel mit 99 Prozent aller Wechselrichter und wird per Plug-and-Play installiert.
  • Sicatron bietet ein 2.000-Watt-Balkonkraftwerk mit Marstek Jupiter C Plus Speicher (5,12 kWh) für 1.069 Euro (statt 1.499 Euro).
  • Das Sicatron-Set enthält vier bifaziale 500-Watt-Solarmodule und einen modularen Speicher, der auf bis zu 10,24 kWh erweiterbar ist.
  • Mit dem Rabattcode Express35 sinkt der Preis bei Sicatron auf 1.064 Euro (29% Rabatt).
  • Der Marstek Jupiter C Plus Speicher hat eine Basiskapazität von 2,56 kWh und wird mit einer Erweiterungsbatterie auf 5,12 kWh gebracht.
  • Beide Angebote sind zeitlich befristet: Lidl bis 27. Mai, Sicatron bis zum Frühjahr 2026.

Lidl lockt mit günstigem Speicher für bestehende Balkonkraftwerke

Der Discounter Lidl bietet ab dem 21. Mai den Tronic-Solarstromspeicher zu einem reduzierten Preis an. Regulär kostet der Akku 399 Euro, mit der Kundenkarte „Lidl Plus“ sinkt der Preis auf 299 Euro. Das Angebot gilt bis zum 27. Mai sowohl in den Filialen als auch im Onlineshop. Der Speicher verfügt über eine Kapazität von 2.240 Wattstunden und eine maximale Ausgangsleistung von 800 Watt – dem in Deutschland erlaubten Maximum für Balkonkraftwerke. Damit kann ein Haushalt mehrere Stunden normalen Betriebs abdecken. Die Installation erfolgt nach dem Plug-and-Play-Prinzip. Dank gängiger MC4-Stecker ist der Akku mit fast allen Mikro-Wechselrichtern und Solarmodulen kompatibel. LED-Leuchten am Gerät zeigen den aktuellen Batteriestatus an. Zur Steuerung verbindet sich das Gerät über WLAN und Bluetooth mit der Lidl-Home-App, die alle Daten zum Stromverbrauch übersichtlich zusammenfasst. Ein Verlängerungskabel für die Solarmodule liegt dem Paket bei. Branchenbeobachter vermuten, dass es sich bei dem Tronic-Speicher um das Modell Marstek B2500 handelt, das ähnliche Parameter aufweist. Die endgültige Qualität des Speichers wird jedoch stark von der Software abhängen, über die noch keine Erfahrungsberichte vorliegen. Lidl gewährt zehn Jahre Garantie auf das Gerät.

Sicatron setzt auf XXL-Kapazität mit Marstek Jupiter C Plus

Parallel zum Lidl-Angebot positioniert sich der Anbieter Sicatron mit einem deutlich größeren Speicherpaket. Das Unternehmen verkauft ein 2.000-Watt-Balkonkraftwerk-Komplettset, das vier bifaziale 500-Watt-Solarmodule von PVlution mit dem Marstek Jupiter C Plus Speicher kombiniert. Der Speicher ist modular aufgebaut und wird standardmäßig mit einer Erweiterungsbatterie geliefert, sodass die Gesamtkapazität 5,12 Kilowattstunden beträgt. Bei Bedarf kann das System auf bis zu 10,24 kWh ausgebaut werden. Der Aktionspreis für das Set liegt bei 1.069 Euro, statt der ursprünglichen 1.499 Euro – eine Ersparnis von 430 Euro. Zusätzlich gewährt Sicatron in Kooperation mit EXPRESS.de einen exklusiven Rabattcode: Mit dem Code „Express35“ sinkt der Preis um weitere 35 Euro auf 1.064 Euro. Das entspricht einem Rabatt von 29 Prozent gegenüber der UVP. Ein Smart Meter ist optional für 30 Euro erhältlich. Die Abholung ist kostenlos in 58099 Hagen (Nordrhein-Westfalen) möglich. Die bifazialen Module nutzen Sonnenlicht von beiden Seiten und erzielen so auch bei schwierigen Lichtverhältnissen hohe Erträge. Der Speicher selbst hat eine Basiskapazität von 2,56 kWh, die durch die Erweiterungsbatterie verdoppelt wird. Im Vergleich zu anderen Sets, etwa mit dem Anker Solix 3, bietet das Sicatron-Set laut Anbieter nahezu die doppelte Speicherkapazität.

Warum Balkonkraftwerke auch 2026 boomen

Balkonkraftwerke gehören zu den einfachsten Möglichkeiten, Stromkosten zu senken und unabhängiger vom Netz zu werden. Sie werden per Plug-and-Prinzip installiert und können auch in Mietwohnungen genutzt werden. Mit Speicherlösungen wie dem Marstek-System steigt der Eigenverbrauchsanteil drastisch, da der tagsüber erzeugte Solarstrom abends und nachts genutzt werden kann. Die Nachfrage bleibt auch 2026 hoch, da die Geräte immer günstiger werden und die gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland den Betrieb von Balkonkraftwerken mit bis zu 800 Watt Ausgangsleistung erlauben. Die aktuellen Angebote von Lidl und Sicatron zeigen, dass die Preise für Speicherlösungen fallen: Während Lidl einen Einstiegsspeicher für unter 300 Euro anbietet, liefert Sicatron ein Komplettsystem mit großer Kapazität für etwas über 1.000 Euro. Der Kauf im Frühjahr lohnt sich besonders, da die Sonneneinstrahlung zunimmt und die Preise vor möglichen Sommer-Preisanstiegen gesichert werden können.

Technische Details und Kompatibilität im Vergleich

Der Tronic-Speicher von Lidl ist mit 99 Prozent aller Wechselrichter kompatibel und wird über MC4-Stecker angeschlossen. Seine Kapazität von 2,24 kWh reicht für mehrere Stunden normalen Haushaltsbetriebs. Die maximale Ausgangsleistung von 800 Watt entspricht der deutschen Obergrenze. Der Marstek Jupiter C Plus Speicher hingegen bietet eine höhere Kapazität von 2,56 kWh pro Basismodul, die durch Erweiterungsbatterien auf 5,12 oder 10,24 kWh gesteigert werden kann. Beide Systeme setzen auf WLAN- und Bluetooth-Konnektivität zur Steuerung per App. Der Lidl-Speicher nutzt die Lidl-Home-App, der Marstek-Speicher wird über eine eigene App des Herstellers gesteuert. Die Installation ist bei beiden Geräten als Plug-and-Play beschrieben, wobei der Marstek-Speicher aufgrund seiner modularen Bauweise etwas mehr Aufwand erfordert. Ein wesentlicher Unterschied liegt in der Garantie: Lidl gewährt zehn Jahre, während Sicatron für den Marstek-Speicher keine explizite Garantiedauer nennt. Allerdings sind die Module von PVlution mit einer Standardgarantie versehen.

Kosten-Nutzen-Analyse: Wann sich der Speicher lohnt

Die Amortisationszeit eines Balkonkraftwerks mit Speicher hängt stark vom individuellen Stromverbrauch und den Sonnenstunden ab. Bei einem Speicherpreis von 299 Euro (Lidl) oder 1.069 Euro (Sicatron) müssen Haushalte berechnen, wie viel Strom sie selbst verbrauchen können. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauchsanteil von etwa 30 Prozent (ohne Speicher) auf bis zu 70 Prozent, da überschüssiger Strom zwischengespeichert wird. Bei einem Strompreis von rund 30 Cent pro Kilowattstunde spart ein Haushalt mit einem 5,12-kWh-Speicher etwa 150 bis 200 Euro pro Jahr, je nach Sonneneinstrahlung. Damit amortisiert sich das Sicatron-Set in etwa fünf bis sieben Jahren. Der günstigere Lidl-Speicher kann sich bereits nach zwei bis drei Jahren rechnen, wenn er an ein bestehendes Balkonkraftwerk angeschlossen wird. Allerdings ist zu beachten, dass die tatsächliche Ersparnis von der Nutzungsdauer und der Effizienz der Software abhängt. Erste Erfahrungsberichte zum Lidl-Speicher stehen noch aus, sodass die tatsächliche Leistung noch nicht bestätigt ist.

Ausblick: Wohin entwickelt sich der Markt für Balkonspeicher?

Die aktuellen Angebote von Lidl und Sicatron deuten auf einen Preiskampf bei Balkonkraftwerk-Speichern hin. Während Lidl mit einem aggressiven Einstiegspreis von 299 Euro punktet, setzt Sicatron auf große Kapazität zu einem vergleichsweise niedrigen Preis pro Kilowattstunde. Der Marstek Jupiter C Plus Speicher ist modular erweiterbar, was ihn für Haushalte mit wachsendem Strombedarf attraktiv macht. Branchenexperten erwarten, dass die Preise für Speicher weiter fallen werden, da die Produktion von Lithium-Ionen-Akkus skaliert und neue Anbieter in den Markt drängen. Gleichzeitig steigt die Nachfrage, da immer mehr Haushalte ihre Stromkosten senken und unabhängiger werden wollen. Die Politik in Deutschland fördert Balkonkraftwerke durch vereinfachte Anmeldung und den Wegfall der Umsatzsteuer auf bestimmte Komponenten. Ob sich die Investition lohnt, hängt letztlich vom individuellen Verbrauchsprofil ab. Für Haushalte, die tagsüber zu Hause sind und viel Strom verbrauchen, kann ein Speicher die Rentabilität deutlich steigern. Für Berufstätige, die tagsüber wenig Strom benötigen, ist ein Speicher weniger sinnvoll, da der erzeugte Strom ins Netz eingespeist wird.

Das Wichtigste

  • Lidl bietet vom 21. bis 27. Mai den Tronic-Solarstromspeicher mit 2,24 kWh für 299 Euro an – zehn Jahre Garantie inklusive.
  • Sicatron verkauft ein 2.000-Watt-Komplettset mit Marstek Jupiter C Plus Speicher (5,12 kWh) für 1.069 Euro (mit Code Express35: 1.064 Euro).
  • Der Marstek-Speicher ist modular auf bis zu 10,24 kWh erweiterbar und bietet nahezu die doppelte Kapazität vergleichbarer Sets.
  • Beide Speicher sind per Plug-and-Play installierbar und kompatibel mit den meisten Wechselrichtern.
  • Die Amortisationszeit liegt je nach Nutzung zwischen zwei und sieben Jahren.
  • Der Markt für Balkonkraftwerk-Speicher wächst, die Preise fallen – ein guter Zeitpunkt für den Einstieg.
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