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Cesc Fabregas schließt Chelsea-Trainerposten unter Clearlake aus

Der ehemalige Mittelfeldspieler betont in einem Interview, dass ihm die alleinige Entscheidungsgewalt über Fußballfragen unverzichtbar ist – eine Bedingung, die unter den aktuellen Eigentümern nicht erfüllt wird.

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Cesc Fabregas schließt Chelsea-Trainerposten unter Clearlake aus
Der ehemalige Mittelfeldspieler betont in einem Interview, dass ihm die alleinige Entscheidungsgewalt über FußballfragenCredit · BBC

Die Fakten

  • Cesc Fabregas trainiert derzeit den italienischen Klub Como.
  • Fabregas sagte, er treffe alle fußballerischen Entscheidungen bei Como.
  • Er betonte die enge Zusammenarbeit mit dem Sportdirektor und das Vertrauen des Präsidenten.
  • Chelsea sucht einen neuen Trainer, wird aber von Clearlake Capital kontrolliert.
  • Fabregas‘ Aussagen wurden vom Telegraph aufgegriffen.
  • Der ehemalige Chelsea-Spieler gilt nun als unrealistische Option für den Trainerposten.

Fabregas‘ Bedingungen für eine Trainertätigkeit

Cesc Fabregas hat in einem Interview klargestellt, unter welchen Voraussetzungen er als Trainer arbeiten will. „Ich treffe alle fußballerischen Entscheidungen. Der Sportdirektor arbeitet im Alltag mit mir zusammen, und wir sehen den Fußball auf die gleiche Weise“, sagte der Spanier. Diese Struktur genießt er derzeit bei Como, wo ihm der Präsident volles Vertrauen schenkt. „Ich bin so glücklich und dankbar, dass wir einen Präsidenten haben, der mir sehr vertraut und mir das Vertrauen gegeben hat, alle fußballerischen Entscheidungen zu treffen. Das ist für mich wirklich wichtig“, so Fabregas weiter. Damit machte er deutlich, dass ihm die alleinige sportliche Hoheit unverzichtbar ist.

Implizite Absage an Chelsea

Obwohl Fabregas nicht direkt Chelsea eine Absage erteilte, interpretieren Beobachter seine Aussagen als solche. Solange Clearlake Capital bei Chelsea das Sagen hat, ist eine Rückkehr des ehemaligen Blues unwahrscheinlich. Die Eigentümerstruktur unter Clearlake lässt einem Trainer nicht die Freiheit, die Fabregas fordert. Die Hoffnung, dass der 36-Jährige jemals den Trainerposten bei Chelsea übernimmt, kann damit aufgegeben werden. Allerdings galt Fabregas ohnehin nie als realistische Option für die Blues.

Chelseas Trainersuche und Kaderprobleme

Chelsea befindet sich auf der Suche nach einem neuen Trainer, nachdem die vergangene Saison enttäuschend verlief. Der Kader weist laut Analysten große Probleme auf – sowohl hinsichtlich des Spielertyps als auch des Charakters der Spieler. Die Verantwortlichen müssen nun einen Coach finden, der mit diesen Herausforderungen umgehen kann. Gleichzeitig gibt es Spekulationen über Transfers: Barcelona zeigt großes Interesse an Joao Pedro, doch ein Deal mit Chelsea in dieser Phase gilt als unwahrscheinlich.

Fabregas‘ erfolgreiche Arbeit bei Como

Fabregas macht als Trainer von Como einen hervorragenden Job. Der italienische Klub profitiert von seiner klaren Struktur und der engen Zusammenarbeit mit dem Sportdirektor. Der ehemalige Weltklassespieler hat sich einen Ruf als talentierter Coach erarbeitet, der Wert auf eigenständige Entscheidungen legt. Seine Erfolge bei Como haben ihn ins Gespräch für größere Aufgaben gebracht, doch seine Forderungen schränken den Kreis möglicher Arbeitgeber ein.

Ausblick: Keine Rückkehr zu Chelsea absehbar

Für Chelsea bedeutet Fabregas‘ Absage, dass die Suche nach einem Trainer weitergehen muss. Die Blues müssen sich auf Kandidaten konzentrieren, die mit den Gegebenheiten unter Clearlake zurechtkommen. Die Aussichten, einen Coach von Fabregas‘ Kaliber zu verpflichten, sind gesunken. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob Chelsea einen Trainer findet, der die sportliche Wende schafft. Fabregas hingegen wird seinen Weg bei Como fortsetzen – solange er die Bedingungen vorfindet, die er braucht.

Das Wichtigste

  • Cesc Fabregas hat klargestellt, dass er nur als Trainer arbeitet, wenn er alle fußballerischen Entscheidungen allein trifft.
  • Diese Bedingung ist unter den aktuellen Chelsea-Eigentümern Clearlake Capital nicht erfüllt.
  • Fabregas‘ Aussagen werden als implizite Absage an eine Rückkehr zu Chelsea gewertet.
  • Chelsea muss sich nun auf andere Trainerkandidaten konzentrieren.
  • Der Kader der Blues weist strukturelle und charakterliche Probleme auf.
  • Barcelona zeigt Interesse an Joao Pedro, ein Transfer zu Chelsea ist aber unwahrscheinlich.
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