Cade Cunningham führt Detroit zum 98:83-Sieg: Pistons gleichen Serie gegen Orlando Magic aus
Nach einem dominanten dritten Viertel (38:16) beendet Detroit eine Serie von elf Heimniederlagen in den Playoffs und erzwingt Spiel 3 in Orlando.

GERMANY —
Die Fakten
- Detroit Pistons besiegen Orlando Magic 98:83 in Spiel 2 der ersten Playoff-Runde.
- Cade Cunningham erzielt 27 Punkte, elf Assists und sechs Rebounds.
- Das dritte Viertel endet 38:16 für die Pistons, mit sechs verschiedenen Spielern, die jeweils mindestens fünf Punkte beisteuern.
- Orlando Magic trifft nur 33 Prozent aus dem Feld und erzielt mit 83 Punkten den tiefsten Saisonscore.
- Franz Wagner bleibt mit zwölf Punkten unter seinen Möglichkeiten.
- Die Best-of-Seven-Serie steht nun 1:1, Spiel 3 findet am Samstag in Orlando statt.
Ein drittes Viertel entscheidet die Partie
Die Detroit Pistons haben in der ersten Runde der NBA-Playoffs eindrucksvoll zurückgeschlagen. Nach der Auftaktniederlage gegen die Orlando Magic gewann das Team aus Michigan Spiel 2 vor heimischem Publikum mit 98:83 und glich die Best-of-Seven-Serie aus. Bis zur Halbzeit blieb die Begegnung ausgeglichen, zur Pause stand es 46:46. Doch nach dem Seitenwechsel zeigten die Pistons ihr bestes Viertel der Serie. Mit einem 38:16-Lauf im dritten Abschnitt überrollte Detroit die Gäste aus Florida und stellte früh die Weichen auf Sieg. Sechs verschiedene Pistons-Spieler erzielten in diesem Viertel jeweils mindestens fünf Punkte – ein klares Zeichen für die mannschaftliche Geschlossenheit des Hauptrundenprimus.
Cunningham als Dreh- und Angelpunkt
Mann des Abends war einmal mehr Cade Cunningham. Der All-Star-Guard kam auf 27 Punkte, elf Assists und sechs Rebounds und führte seine Mannschaft mit viel Übersicht und Kontrolle durch die Partie. Nachdem er in Spiel 1 noch nahezu auf sich allein gestellt war, erhielt Cunningham diesmal spürbare Unterstützung aus dem gesamten Kader. Neben Cunningham punkteten Tobias Harris (16), Jalen Duren (11), Ausar Thompson (11), Duncan Robinson (10) und Isaiah Stewart (10) zweistellig. Besonders Robinsons Distanztreffer erwiesen sich als wichtig für ein Team, das nicht für konstantes Dreierschießen bekannt ist.
Orlandos Offensivprobleme und Franz Wagners schwacher Auftritt
Orlando fand offensiv kaum Lösungen. Jalen Suggs (19 Punkte) und Paolo Banchero (18) stemmten sich noch am stärksten gegen die Niederlage, blieben jedoch ineffizient. Insgesamt trafen die Magic nur 33 Prozent ihrer Würfe und stellten mit 83 Punkten ihren tiefsten Saisonscore auf. Auch Franz Wagner blieb mit zwölf Punkten unter seinen Möglichkeiten. Die Magic, die in Spiel 1 noch als Sieger vom Platz gegangen waren, müssen nun ihre Offensive neu justieren, um in der Serie wieder die Oberhand zu gewinnen.
Historischer Sieg beendet Negativserie
Mit dem Sieg beendeten die Pistons zudem eine lange Negativserie: Elf Heimniederlagen in Folge in den Playoffs waren zuvor Detroits bittere Realität gewesen. Der Erfolg vor heimischer Kulisse gibt dem Team neues Selbstvertrauen für die kommenden Auswärtsspiele. Die Serie wechselt nun nach Orlando, wo am Samstag Spiel 3 ansteht – mit offenem Ausgang und neuem Momentum für die Pistons. Detroit hat gezeigt, dass es nicht nur auf Einzelaktionen angewiesen ist, sondern als Kollektiv agieren kann.
Ausblick: Serie verlagert sich nach Florida
Die Best-of-Seven-Serie steht nun 1:1, und beide Teams haben ihre Hausaufgaben gemacht. Orlando muss seine Wurfquote verbessern und Wege finden, Cunninghams Einfluss zu begrenzen. Detroit hingegen wird versuchen, die mannschaftliche Geschlossenheit aus Spiel 2 zu konservieren und auch auswärts zu bestehen. Spiel 3 am Samstag in Orlando wird richtungsweisend sein. Sollten die Pistons erneut gewinnen, könnten sie die Serie endgültig zu ihren Gunsten drehen. Die Magic hingegen müssen ihre Heimstärke nutzen, um die Führung zurückzuerobern.
Das Wichtigste
- Detroit glich die Serie mit einem 98:83-Sieg aus, nachdem Orlando Spiel 1 gewonnen hatte.
- Cade Cunningham war mit 27 Punkten, elf Assists und sechs Rebounds der überragende Spieler.
- Ein 38:16-Lauf im dritten Viertel, an dem sechs Pistons-Spieler beteiligt waren, brachte die Entscheidung.
- Orlando traf nur 33 Prozent aus dem Feld und erzielte mit 83 Punkten den Saisontiefstwert.
- Franz Wagner blieb mit zwölf Punkten deutlich unter seinen Möglichkeiten.
- Die Serie setzt sich am Samstag in Orlando fort, wo Spiel 3 stattfindet.







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