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Met Gala 2026: Beyoncé, Nicole Kidman und Venus Williams als Co-Hosts – Zendaya sagt ab

Während das Modeevent am 4. Mai unter dem Motto „Fashion Is Art“ steht, mehren sich Boykottaufrufe gegen die Teilnahme von Amazon-Gründer Jeff Bezos.

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Met Gala 2026: Beyoncé, Nicole Kidman und Venus Williams als Co-Hosts – Zendaya sagt ab
Während das Modeevent am 4. Mai unter dem Motto „Fashion Is Art“ steht, mehren sich Boykottaufrufe gegen die Teilnahme vCredit · Vogue

Die Fakten

  • Die Met Gala 2026 findet am 4. Mai im Metropolitan Museum of Art in New York statt.
  • Das Motto lautet „Fashion Is Art“; die begleitende Ausstellung untersucht Kleidung als künstlerisches Medium über Jahrtausende.
  • Beyoncé (44), Nicole Kidman (58) und Venus Williams (45) sind als Co-Hosts bestätigt.
  • Zendaya (29), sonst regelmäßiger Gast, hat ihre Teilnahme abgesagt; ein Zusammenhang mit der Kritik ist nicht bestätigt.
  • Jeff Bezos (62) und Lauren Sánchez (56) gehören zum Komitee, was Proteste auslöste.
  • Anna Wintour, ehemalige Vogue-Chefredakteurin, kuratiert die Gästeliste und schloss Donald Trump 2017 offiziell aus.
  • Prominente wie Jennifer Aniston, Ryan Gosling und Meryl Streep haben noch nie an der Met Gala teilgenommen.
  • Die Gala wurde 1948 von Eleanor Lambert als Charity-Dinner ins Leben gerufen und erzielt heute zweistellige Millionensummen für das Costume Institute.

Ein Abend zwischen Glamour und Protest

Am 4. Mai 2026 öffnet das Metropolitan Museum of Art in New York seine Tore für die 78. Met Gala – das exklusivste Modeevent der Welt. Doch hinter dem Glanz des roten Teppichs brodelt es: Erstmals seit Jahren formiert sich öffentlicher Widerstand gegen die Teilnahme eines Gasts. Amazon-Milliardär Jeff Bezos und seine Frau Lauren Sánchez stehen auf der Gästeliste, was Boykottaufrufe auslöste. Die Veranstalterin Anna Wintour, die seit den 1990er-Jahren die Gästeliste streng kuratiert, hält an der Einladung fest. Ob die Absage von Stammgast Zendaya – die sonst zu den bekanntesten Gesichtern des Events zählt – als Protest zu werten ist, bleibt offen. Die Schauspielerin hat ihre Entscheidung nicht begründet.

Dresscode „Fashion Is Art“ und die Ausstellung

In diesem Jahr lautet das Motto „Fashion Is Art“. Die begleitende Ausstellung des Costume Institute rückt die Verbindung zwischen Mode und bildender Kunst in den Fokus und untersucht Kleidung als künstlerisches Medium über mehrere Jahrtausende hinweg. Der menschliche Körper dient dabei als zentrale Projektionsfläche. Der Dresscode fordert die Gäste heraus, Mode als Kunstform zu interpretieren. In der Vergangenheit sorgten Looks wie Pharrell Williams’ Sakko aus 15.000 Perlen oder Bad Bunnys Hut als Hommage an Puerto Rico für Aufsehen. Auch Damson Idris, Jon Batiste und Colman Domingo gehörten 2025 zu den Hinguckern.

Anna Wintours Macht und die verbannten Gäste

Anna Wintour, langjährige Chefredakteurin der Vogue, prägt die Met Gala seit Jahrzehnten. Sie entscheidet maßgeblich über die Gästeliste und sorgt dafür, dass das Event seinen Status als „größte Nacht der Mode“ behält. 2017 schloss sie Donald Trump offiziell aus – der bislang einzige prominente Gast, der ein explizites Verbot erhielt. Andere Stars kehrten dem Event freiwillig den Rücken. Tina Fey bezeichnete die Gala nach ihrem Besuch als „Idioten-Parade“. Zayn Malik kritisierte die Oberflächlichkeit, Amy Schumer nannte sie eine „Farce“. Lili Reinhart äußerte sich nach einem Streit mit Kim Kardashian kritisch und deutete an, möglicherweise nicht wieder eingeladen zu werden.

Die ewigen Verweigerer: Wer nie kam

Trotz zahlreicher Einladungen haben viele Hollywood-Größen die Met Gala stets gemieden. Jennifer Aniston, Ryan Gosling, Courteney Cox, Lisa Kudrow, Tom Holland und Meryl Streep waren laut Medienberichten noch nie dabei. Auch Musikerinnen wie Adele, Mariah Carey, Dolly Parton und Britney Spears sowie Drake und Christina Aguilera fehlten bislang. Leonardo DiCaprio nahm 2025 erstmals teil, mied jedoch den roten Teppich. Herzogin Meghan war trotz ihrer Berühmtheit aus „Suits“ nie Gast. Angelina Jolie und Brad Pitt – „Brangelina“ – haben in Jahrzehnten ihrer Karriere nie an der Gala teilgenommen, obwohl sie Werbedeals mit Mode- und Luxusmarken hatten.

Von der Charity-Dinner zur globalen Bühne

Die Ursprünge der Met Gala reichen bis ins Jahr 1948 zurück. Die Modepublizistin Eleanor Lambert rief die Veranstaltung als schlichtes Charity-Dinner ins Leben, um Spenden für das damals junge Costume Institute zu sammeln. In den 1970er-Jahren führte Diana Vreeland thematische Ausstellungen ein und machte das Event spektakulärer. Seit den 1990er-Jahren, unter Anna Wintour, entwickelte sich die Gala zu einem globalen Medienereignis. Die Ticketpreise stiegen drastisch, die Gästeliste wurde strenger kuratiert. Heute generiert die Veranstaltung jährlich zweistellige Millionensummen für das Museum. Der rote Teppich – in diesem Jahr blau mit weißen Blumen – ist zur wichtigsten Bühne für Mode weltweit geworden.

Boykottdebatte und offene Fragen

Im Vorfeld der Met Gala 2026 gab es Protestaktionen gegen die Anwesenheit von Jeff Bezos und Lauren Sánchez. Ob das Fernbleiben einiger Stammgäste – darunter Zendaya – als Protest zu verstehen ist, bleibt unbestätigt. Die Debatte zeigt, dass das Event zunehmend mit gesellschaftlichen Kontroversen konfrontiert ist. Die Gala bleibt dennoch das exklusivste Modeevent der Welt. Neben den Co-Hosts Beyoncé, Nicole Kidman und Venus Williams werden Doja Cat, Sabrina Carpenter, Sam Smith und Zoë Kravitz erwartet. Ob die Boykottaufrufe Einfluss auf die Gästeliste künftiger Jahre haben werden, ist offen.

Das Wichtigste

  • Die Met Gala 2026 findet am 4. Mai unter dem Motto „Fashion Is Art“ statt, mit Beyoncé, Nicole Kidman und Venus Williams als Co-Hosts.
  • Zendaya sagte ihre Teilnahme ab; ein Zusammenhang mit Protesten gegen Jeff Bezos ist nicht bestätigt.
  • Anna Wintour schloss 2017 Donald Trump offiziell aus; andere Stars wie Tina Fey und Zayn Malik kritisierten das Event öffentlich.
  • Viele Prominente, darunter Jennifer Aniston und Meryl Streep, haben noch nie an der Met Gala teilgenommen.
  • Die Gala wurde 1948 als Charity-Dinner gegründet und erzielt heute zweistellige Millionensummen für das Costume Institute.
  • Boykottaufrufe gegen Jeff Bezos prägen die diesjährige Veranstaltung und werfen Fragen zur Zukunft der Gästeliste auf.
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