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Deutscher Urlauber stirbt nach Sturz an Wasserfall in Bludenz

Der 65-Jährige war am Samstagmorgen zu einer Wanderung mit seinem Hund aufgebrochen und wurde Stunden später leblos am Fuß eines Wasserfalls gefunden.

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Deutscher Urlauber stirbt nach Sturz an Wasserfall in Bludenz
Der 65-Jährige war am Samstagmorgen zu einer Wanderung mit seinem Hund aufgebrochen und wurde Stunden später leblos am FCredit · Kronen Zeitung

Die Fakten

  • 65-jähriger deutscher Urlauber am Samstag in Bludenz tödlich verunglückt
  • Mann stürzte im Bereich eines Wasserfalls im Winkeltobel ab
  • Wanderung begann gegen 8 Uhr in Außerbraz, Rückkehr war für 10 Uhr vereinbart
  • Ehefrau alarmierte nach Ausbleiben der Rückkehr und ortete Hund per GPS-Tracker
  • Vermieter der Ferienwohnung fand den Verunglückten gegen 11.10 Uhr reglos auf
  • Notarzt des Rettungshubschraubers C8 konnte nur noch den Tod feststellen
  • Polizei fand keine Hinweise auf Fremdverschulden
  • Leichnam wurde am selben Tag von der Staatsanwaltschaft zur Bestattung freigegeben

Tödlicher Wanderunfall im Winkeltobel

Ein 65-jähriger Urlauber aus Deutschland ist am Samstagvormittag bei einer Wanderung mit seinem Hund im Winkeltobel in Bludenz ums Leben gekommen. Der Mann stürzte im Bereich eines Wasserfalls ab und wurde gegen 11.10 Uhr leblos am Fuß des Wasserfalls aufgefunden. Der alarmierte Notarzt des Rettungshubschraubers C8 konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Der Urlauber war am 1. Mai nach Außerbraz gereist und hatte dort in einer Ferienwohnung bei Bekannten übernachtet. Am Samstag, dem 2. Mai, brach er gegen 8 Uhr zu einer rund zweistündigen Wanderung auf. Als er nicht wie vereinbart zurückkehrte, schlug seine Ehefrau Alarm.

GPS-Tracker führt zum Auffindeort

Die Ehefrau nutzte einen GPS-Tracker, um den Standort des Hundes zu orten. Anhand der übermittelten Positionsdaten machte sich der Besitzer der Ferienunterkunft auf die Suche. Gegen 11.10 Uhr fand er den 65-Jährigen schließlich im Winkeltobel in Bludenz. Der Urlauber lag reglos am Fuße eines Wasserfalls. Der Suchende setzte umgehend einen Notruf ab. Die Einsatzkräfte reagierten rasch: Neben dem Rettungshubschrauber C8 standen auch der Polizeihubschrauber Libelle, die Bergrettung Dalaas, ein Kriseninterventionsteam sowie Polizeistreifen aus Bludenz und Klösterle im Einsatz.

Keine Hinweise auf Fremdverschulden

Die polizeilichen Erhebungen an der Unfallstelle ergaben keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Nach ersten Erkenntnissen dürfte der 65-Jährige im Bereich des Wasserfalls abgestürzt sein. Die Staatsanwaltschaft gab den Leichnam noch am selben Tag zur Bestattung frei. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Für den Urlauber kam jede Hilfe zu spät. Der genaue Unfallhergang wird weiterhin von der Polizei untersucht, doch deuten die bisherigen Ermittlungen auf einen tragischen Unglücksfall hin.

Hintergrund: Beliebte Wanderregion Vorarlberg

Bludenz liegt im österreichischen Bundesland Vorarlberg und ist bekannt für seine alpinen Wanderwege und Wasserfälle. Der Winkeltobel ist ein Tobel, der bei Wanderern beliebt ist, aber auch Gefahren wie rutschige Felsen und steile Abstürze birgt. Der tödliche Unfall ereignete sich an einem Samstagvormittag bei klarem Wetter. Der 65-Jährige war mit seinem Hund unterwegs, der dank des GPS-Trackers geortet werden konnte. Die Technik erwies sich als entscheidend für die schnelle Lokalisierung des Vermissten, auch wenn jede Hilfe zu spät kam.

Einsatzkräfte und Reaktionen

Im Einsatz standen der Rettungshubschrauber C8, der Polizeihubschrauber Libelle, die Bergrettung Dalaas, ein Kriseninterventionsteam sowie Beamte der Polizeiinspektionen Bludenz und Klösterle. Die Bergrettung Dalaas ist speziell für alpine Rettungseinsätze ausgebildet. Die Ehefrau des Verunglückten wurde von einem Kriseninterventionsteam betreut. Der Vermieter der Ferienwohnung, der den Mann gefunden hatte, stand unter Schock. Die Polizei spricht von einem tragischen Unglück.

Ausblick und Sicherheitshinweise

Der tödliche Unfall wirft ein Schlaglicht auf die Risiken von Wanderungen in alpinem Gelände. Experten empfehlen, stets auf markierten Wegen zu bleiben, die Wetterbedingungen zu beachten und Notfallausrüstung mitzuführen. GPS-Tracker können im Notfall helfen, den Standort zu übermitteln, ersetzen aber keine Vorsicht. Die Staatsanwaltschaft hat den Leichnam freigegeben, die Beerdigung wird in Deutschland stattfinden. Die Polizei hat ihre Ermittlungen abgeschlossen. Der Vorfall bleibt eine Mahnung an die Unberechenbarkeit der Natur.

Das Wichtigste

  • Ein 65-jähriger deutscher Urlauber starb am Samstag nach einem Sturz an einem Wasserfall in Bludenz.
  • Die Ehefrau ortete den Hund was zur Auffindung des Mannes führte.
  • Der Vermieter der Ferienwohnung fand den Verunglückten gegen 11.10 Uhr leblos auf.
  • Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen; Fremdverschulden wurde ausgeschlossen.
  • Mehrere Rettungskräfte waren im Einsatz, darunter Hubschrauber und Bergrettung.
  • Der Leichnam wurde noch am Samstag von der Staatsanwaltschaft zur Bestattung freigegeben.
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